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Alpynia

Alpynia

Die Welt ist voller Geheimnisse. Das größte Mysterium aber ist der Mensch.

Und nur er selbst kann dieses ewige Rätsel ergründen. Seit Jahrtausenden schon ist der Mensch auf der Suche nach dem eigenen Ich. Sich als Individuum zu begreifen, fällt jedoch nicht leicht in dieser lauten Welt. Zu undurchdringlich erscheint das Gestrüpp aus Hektik und Stress, das wild wuchernd den Weg ins Innerste der Seele versperrt. Immer mehr Menschen suchen deshalb Zuflucht in der Esoterik, der angesammelten Weisheit aller Zeiten. Doch dabei bleiben sie auf sich selbst gestellt. Denn in ihrem tiefsten Sinn kann Esoterik weder gelehrt noch gelernt, sondern nur gelebt werden.

Astrologie, Tarot, Magie - zum eigenen Ich gibt es viele Wegweiser. Sie zu entziffern aber ist schwierig, wenn man noch am Anfang steht. Gut, dass sich einem der Zugang auch auf andere Weise erschließt: Meditative Musik ist für viele Menschen der Schlüssel zur inneren Einkehr. Augen zu - Film ab. Dieses Kino braucht keine Leinwand. Nur starke Flügel, die einen hoch hinaus tragen über alle Probleme des Alltags hinweg. Meist aber bleibt der ersehnte Gedankenflug aus. Zu dünn ist der in Musikfabriken oft eilig gewebte Klangteppich aus künstlichen, aber keineswegs kunstvollen Melodien. Computer-Töne taugen nun mal nicht als Startbahn für Gefühle - auch die bei kostenbewussten Produzenten so beliebte Panflöte aus dem Synthesizer vermag dem Geist kaum das erhoffte Leben einzuhauchen.Prominente Künstler haben sich deshalb zum Projekt ALPYNIA zusammengeschlossen. Der Name lässt den Ursprung dieser Musik bereits vermuten: ALPYNIA ist dort entstanden, wo die Menschen noch nah dran sind am Leben - und an der Natur. In Vorarlberg, dem westlichsten österreichischen Bundesland. Genauer gesagt im Klostertal. Dort lebt ein Musiker, der bislang die volkstümliche Szene mit unbekümmert fröhlichem Happy-Power-Pop aufmischte: Markus Wolfahrt, Sänger und Kopf der "Klostertaler", eine der erfolgreichsten Gruppen im deutschsprachigen Raum, geht mit seinem 1. Solo-Projekt ALPYNIA völlig neue Wege. Gemeinsam mit dem Komponisten und Produzenten Hermann Weindorf, dem Orchester und dem Chor des "Theaters am Gärtnerplatz" der bayerischen Landeshauptstadt, sowie der Gesangssolistin Sandrina Löscher-Sedona hat er ein Album eingespielt, das wie ein Fels in der Brandung der unzähligen Billigproduktionen wirkt. Weltmusik auf höchstem Niveau, eine ungeheuer beruhigende und zugleich die Sinne belebende Mischung aus sphärischen und sinfonischen Klängen.Markus Wolfahrt verzichtet dabei ganz auf den Einsatz seiner Stimme und zeichnet stattdessen mit dem Flügelhorn fantastische Klangbilder, die den Gedanken Freiheit lassen. Meditative Musik voller Mystik. Entspannung total für Menschen, die sich fallen lassen, um mit geschlossenen Augen zu sehen, was sich in ihrem tiefsten Inneren verbirgt. "Dieses Album ist Liebe im universellen Sinne", sagt Markus Wolfahrt. "Der Mensch muss wieder lernen zu fühlen und sich selbst zu lieben. Nur wer sich selbst liebt, kann sich seinem Mitmenschen weit öffnen und bleibt deshalb nicht lang allein." Das Gesamtkunstwerk ALPYNIA besteht aus zwölf Melodien. Alpine und folkloristische Elemente finden sich ebenso auf dem Album wie monumentale Klangbilder, Lieder mit sakralem Touch, Anleihen an die Gregorianik und die Musik Ägyptens - unterstützt von Chorgesang in Englisch, Italienisch und Latein (23. Psalm). "In meinem Projekt geht es im klassischen esoterischen Sinn um die Verbindung von Mensch und Natur", sagt Markus Wolfahrt. "Dieses Album ist ein absoluter Meilenstein in meinem Leben - musikalisch wie persönlich."Die Idee zum Projekt ALPYNIA kam ihm im Wellness-Urlaub. Einmal im Jahr zieht er sich zurück, um Abstand zu gewinnen von Bühne und Alltag. Zehn Tage Fasten, täglich weniger als 200 Kalorien. "Essen lenkt vom Denken ab", sagt Markus Wolfahrt. "Früher habe ich vieles falsch gemacht, alles Mögliche in mich hineingestopft, hatte immer mit dem Gewicht zu kämpfen." Heute ernährt er sich bewusst - und hat nach der Trennung von seiner Frau Monika auch sein Leben neu geordnet und dabei seinen ganz eigenen Weg gefunden. "Aus meiner Midlife-Krise wurde etwas ganz Gutes – und die Musik hat mir dabei sehr geholfen." Das Projekt ALPYNIA ist Ausdruck seiner neuen Lebensphilosophie."Ich wollte meditative Musik machen, bei der ich völlige innere Zufriedenheit spüre", sieht sich Markus Wolfahrt auf einem guten Weg. Ein Weg, der ihn aus der Volksmusik führt? "Im Gegenteil", meint der Künstler. "Dieses Album spricht ja auch die Freunde volkstümlicher Musik an. Denn auch ein sehr gutes Blasorchester könnte diese wundervollen Melodien spielen, wenn die Klarinetten den Streicher-Part übernehmen." Markus Wolfahrt hofft denn auch darauf, dass verschiedene Orchester ALPYNIA live in die Herzen der Menschen tragen, die dabei sicherlich etwas ganz Wundervolles entdecken – sich selbst.

Aktuelles Album:
"Spirito dell'' Aqua"

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Quelle: Koch Universal Music