Andreas Zaron
Andreas Zaron war lieber Rockstar als Zirkusdirektor
Andreas Zaron wollte gerade seinen ursprünglichen Berufswunsch "Zirkusdirektor" zu Gunsten seiner Rockband aufgeben, als er für die Bühne entdeckt wurde, und sich, zur Freude seiner Eltern, zu einer professionellen Ausbildung in Schauspiel, Gesang und Tanz entschloss. Nach seinen Lehrjahren am Theater in Kaiserslautern, spielte er sich schnell mit großem Erfolg über Bühnen wie Mainz, Essen und Kassel bis nach Hamburg, München und Zürich. Zahlreiche Hauptrollen in Stücken wie AMADEUS (Mozart), MARIA STUART (Mortimer) oder DANTON´S TOD (Camille) und in Musicals wie CABARET (Conferencier), WEST SIDE STORY (Riff), ROCKY HORROR SHOW (Riff-Raff), HAIR (Berger), die deutschsprachige Erstaufführung der Rockoper TOMMY (Cousin Kevin) in Lübeck und Falco´s Diener Josef in FMA-FALCO MEETS AMADEUS im renommierten Berliner Theater des Westens, sind Stationen seiner bisherigen Theaterkarriere.
Seit 1997 hat er jedes Jahr das Ensemble des HAMBURGER JEDERMANN bereichert, das im Sommer "Open Air" die hanseatische Speicherstadt verzaubert, und spielt seit Oktober 2004 regelmäßig im Kiez-Musical HEISSE ECKE im Schmidt´s Tivoli auf der Reeperbahn
Theater ist nicht die einzige Leidenschaft von Andreas Zaron.
Neben dem Theater war und ist Musik seine zweite Leidenschaft: Schon im Kindergarten wusste er sein Zielpublikum für sich einzunehmen, unterhielt mit 8 die Nachbarschaft mit aktuellen Popsongs und Schlagern, und hielt auf Papa´s Tonbandgerät mit 10 seine ersten eigenen Kreationen fest. Danach sang er 2 Jahre lang in diversen Rockbands, und ließ sich schließlich von Ralph Siegel entdecken. Nach einem kurzen Ausflug in den Synthie-Pop (seine erste Single "Heaven help me out" 1985 wurde zwar ein Riesenflop, aber immerhin sogar in Skandinavien veröffentlicht), belegte er mit der Gruppe "Clowns" ein Jahr später bei der Grand-Prix-Vorentscheidung den 6. Platz. Währenddessen beendete er seine Schauspielausbildung, und als dann das Anfängerengagement in die Provinz rief, konzentrierte er sich Ende der 80er dann hauptsächlich auf das Theater.
An einem solchen traf er dann Mitte der 90er in München seine Kollegin Verena Rendtorff und zusammen erfand man das Schlagerduo CLIFF & REXONAH und schrieb und produzierte den Titel DAS GANZ GROSSE GLÜCK IM ZUG NACH OSNABRÜCK für den "Wahren Grand Prix" in München, den sie im April 1997 auch souverän gewannen. Die Medien stürzten sich auf das ungewöhnliche Paar, das mit seiner peppigen Choreographie und viel Spaß und Charme über 20 TV-Sendungen aufmischte: u.a. SCHLAGERMAGAZIN, IMMER WIEDER SONNTAGS oder SCHLAG AUF SCHLAGER (Schweizer Fernsehen). Vier mal waren sie in der legendären ZDF-HITPARADE – und ihren überraschenden Sieg (vor Roland Kaiser!) nannte die Süddeutsche Zeitung einen Meilenstein für die Schlager-und Spaßrevolution. 8 Monate lang wurde der Song in allen Radio-Charts auf ersten Plätzen notiert, qualifizierte sich für die "Hits des Jahres 97" (ZDF und MDR), und wurde mittlerweile zum Kulthit. Verena wollte aber lieber zum Film, und so trennte man sich beruflich in aller Freundschaft.
1998 bekam ANDREAS ZARON die Chance, Witz und Kreativität als Moderator und Co-Autor der TV-Sendung "Schlager lügen nicht" zu beweisen, spielte "nebenbei" weiterhin Theater, produzierte Songs, und präsentierte im Herbst 1999 seinen Einstand als Solist:1999 SCHAFE hieß der ungewöhnliche Titel, und er war erneut zu Gast in Sendungen wie SCHLAGERMAGAZIN oder SCHLAG AUF SCHLAGER.
Der Nachfolger WEIHNACHTEN WÜNSCH ICH MIR GAR NICHTS war im Dezember 2000 das meistgespielte "neue" Weihnachtslied. Zwischendurch sprach Andreas diverse Hörspiele für den WDR und im April 2002 veröffentlichte Reader´s Digest/SWR-Media eine 5-CD-Box mit dem Titel "Fünf große Komponisten der Klassik", für die das Multi-Talent Zaron "Mozart" und "Schubert" seine Stimme lieh.
Im Mai 2002 erschien Andreas Zarons langerwartetes Debütalbum: GLÜCKSBRINGER, und TV-Auftritte im ZDF-FERNSEHGARTEN, WUNSCHBOX oder IMMER WIEDER SONNTAGS folgten. Seine Lieder LINKS HINTER´M MOND und LEBENSLÄNGLICH belegten Platz 1 der Airplay-Charts (Media-Control), und seitdem konnte er mit jedem seiner ungewöhnlichen Titel wie: MAMA, MACH DAS RADIO LAUTER, SONNE ÜBER DEUTSCHLAND oder RETTE MICH WER KANN erste Plätze belegen. Mit ICH BIN´SEIN PRINZ lieferte Andreas im Sommer 2005 sein zweites ALbum mit weiteren Radio-Hits ab, und ist mit seinen Titeln insgesamt über 130 Wochen in den Top-20 gewesen! Im Frühjahr 2006 kreierte er in der Uraufführung des spektakulären Rock-Musicals ABYDOS am Pfalztheater in Kaiserslautern eine eindrucksvolle Doppel-Rolle, und wurde mit illustren Kollegen wie Stefan Gwildis und Lilo Wanders für die Kinder-CD-Reihe "Mauseschlau & Bärenstark" engagiert, die im Herbst 2006 bei SonyBMG erschien.
ANDREAS ZARON ist ein "Mann mit Format", der in kein Format und keine Schublade passt! Egal ob er in verschiedene Rollen auf der Bühne oder vor der Kamera schlüpft, für Peggy March, Janis Nikos und Ingrid Peters textet, oder sich mit seinen "Kollaborateuren" Hits auf den eigenen, trainierten Leib schreibt: Entscheiden will und muss er sich nicht, denn eigentlich fühlt er sich ganz wohl so, "zwischen allen Stühlen" sagt er. "Da bleibt man wenigstens auf dem Boden"!
Quelle: Palm Records
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