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Nicole-Dyane

 „Singen macht happy“

Sie ist jung, talentiert, voller sprudelnder Energie und startklar für eine große Karriere. Die zwölfjährige Nicole-Dyane verspricht der neue Stern am bunten deutschen Schlager-Pop-Himmel zu werden. Das Zeug dazu hat sie: Talent, Ehrgeiz, Ausstrahlung, Aussehen, perfekte Bühnen-Präsenz, überschwappenden Optimismus und eine Stimme zum Niederknien.

„Singen macht happy“ heißt der Titelsong ihres ersten gleichnamigen Albums, das im Januar 2007 erschienen ist. „Der Song sagt viel über mich aus. Singen macht mich total glücklich und ist die beste Medizin gegen Kummer, Traurigkeit und Langeweile. Ich singe von morgens bis abends. Beim Frühstück, unter der Dusche, in Warteschlangen, beim Spaziergang im Wald, ja sogar auf dem Schulhof. Nur im Unterricht reiße ich mich zusammen, da summe ich höchstens“, so Nicole-Dyane, die mit ihren 14 in Deutsch gesungenen Songs exakt den Nerv und ins Herz trifft. Ihre Lieder erzählen von Teeny-Träumen, Handymania, weißen Wänden und Graffiti, Partytime, dem Spaß, immer up to date zu sein, schulfrei und dem Chaos im Kinderzimmer. Das Album – ein cooler Mix aus fetzigem deutschem Disco-Pop, nachdenklichen Balladen wie „Weil du mich so lieb hast“ und neu aufgelegten Kindersongs wie „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“.

Schon im zarten Kindergartenalter trällerte Nicole-Dyane ununterbrochen Songs nach, die im Radio liefen. Ihre Eltern, ihr Vater ist Marktforscher, ihre Mutter Sekretärin, erkannten und förderten das umwerfende Talent ihrer Tochter und stellten kurzerhand eine Karaoke-Anlage ins Wohnzimmer, mit der die damals Vierjährige alles coverte, was nicht niet- und nagelfest war: Von Britney Spears–Hits über Songs ihrer Lieblingsband Green Day bis hin zu ihrem Lieblingslied „Das Leben ist zu kurz, um traurig zu sein“ von Stefanie Hertel – das definitive Idol von Nicole- Dyane. „Stefanie hat eine supertolle Stimme, ein großes Herz und sieht hübsch aus. Obwohl ich sie noch nie kennen gelernt habe, verbindet uns eine Menge: Liebe zur Musik, Fröhlichkeit, die wir in die Welt bringen möchten, Sehnsucht nach Weltfrieden und Liebe zu den Tieren. Meine schnurrende Katze Sandy lieb` ich über alles und von meiner ersten Gage spende ich garantiert einem Tierheim etwas. Ich würde gerne mal mit Stefanie gemeinsam auf der Bühne stehen, möchte sie aber nicht kopieren, sondern meinen eigenen Weg als Sängerin gehen“, sagt Nicole-Dyane, die, ganz typisch Widder - sie wurde am 30. März 1994 geboren - das Gegenteil von schüchtern ist. „Ich gehe gerne auf Menschen zu, ich sprudle wie ein Wasserfall, kann aber auch sehr gut zuhören. Meine einzige Schwäche ist vielleicht meine Ungeduld, aber auch das kann eine Stärke sein“.

Mit süßen sechs Jahren stand das Naturtalent zum ersten Mal auf der Bühne: Vor 400 Zuschauern auf einer Gala in Wuppertal. Es folgten unzählige Auftritte auf Feiern und Mini-Playback-Shows. 4 Jahre später begeisterte sie das Publikum in der Sendung „Kulturcafé“ beim Offenen Kanal/ Andernach und 2005 schaffte sie es mit dem Titel „Aufräumallergie“ beim Finale des „Kiddy Contest“ von ORF und SuperRTL in Wien unter die ersten fünf Plätze. Angst, nein, die kennt sie nicht. „Wenn ich auf der Bühne stehe ist das Lampenfieber wie weggeblasen, dann gibt es nur noch das Publikum, mich und meine Musik“.

Das exotische und hübsche Aussehen hat Nicole-Dyane Corvinus, so ihr bürgerlicher Name, von ihrer Mutter, die auf den Philippinen geboren wurde. „Leider spreche ich nur ein paar Wörter Philippinisch, aber meine Fröhlichkeit habe ich definitiv von ihr“, so der 1,50 Meter große und 35 Kilo leichte Wirbelwind aus dem idyllischen Weindorf Leutesdorf bei Koblenz. Jeder kennt sie, jeder schätzt sie. „Ich bin nicht cool oder angeberisch, ich bin ein ganz normaler Teeny. Klar ist mir Karriere wichtig, aber Freunde und Familie stehen an erster Stelle, genauso wie das Abi, das ich auf jeden Fall machen werde, um vielleicht später Tiermedizin zu studieren. Wenn man vom Leben singt, muss man auch mitten im Leben sein“. Diese Worte klingen erstaunlich reif für ein Mädchen mit zwölf Jahren, das in seiner Freizeit malt, tanzt, schwimmt, sich mit Freunden trifft, Harry Potter- Bücher und Fernsehzeitschriften verschlingt, sich über Harpe Kerkeling alias Horst Schlämmer kaputt lacht und für Wayne Carpendale schwärmt. Die Vorstellung, ihn eines Tages mal persönlich kennen zu lernen, macht sie genauso glücklich wie Apfelstrudel, Pfannkuchen, Eis-Tee, Miniröcke und roter Mohn auf weiten Feldern, über die sie gerne stapft - mit einem Lied auf den Lippen und im Herzen ihr Lebenscredo: „Never give up - Niemals die Flinte ins Korn werfen“.

Quelle: Koch Universal


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11.12.2008Neue Star-Biografie: Nicole-Dyane