05.12.2014 07:00:30

Adventskalender: Rolf Zuckowski

Rolf Zuckowski
Foto: 
M. Gamper

 

Rolf Zuckowski - dieser Mann steht wie kein Zweiter für das Weihnachtsfest. Seit Generationen erklingen seine Lieder wie „Winterkinder“, „In der Weihnachtsbäckerei“ oder „Dezemberträume“ in der Advents- und Weihnachtszeit. Rolf Zuckowski und seine Melodien begleiteten Omas und Opas, Väter und Mütter und natürlich die Kleinen in dieser „Zeit der Wunder“.  „Zeit der Wunder“ ist auch der Titel seines neuesten Weihnachts-Albums. Trotz seines „Unruhestands“ schafft es Rolf Zuckowski gemeinsam mit Viva Voce und Latvian Voices den Zuhörer mitzunehmen auf eine Reise durch die Winterweihnachtswelt. Dem inzwischen 67-Jährige, der Hits wie „Die Jahresuhr“, „Wie schön, dass du geboren bist“, …und ganz doll mich!“ oder „Du da im Radio“ sein Eigen nennen hat am SCHLAGERportal- Adventskalender das 5. Fenster mit Leben befüllt.

 

Rolf Zuckowski über sein Weihnachten!

 

Rolf, was bedeutet dir die Advents- und Weihnachtszeit?
 

Es ist die beseelteste Zeit des Jahres, wenn man es schafft, sich vom Trubel der City und Einkaufszentren nicht platt machen zu lassen. Weihnachtsmärkte können eine sehr schöne Einstimmung sein, aber selbst die sind mir oft zu laut und beliebig in ihren Angeboten. Die Geburt Jesu, das Kind in der Krippe, der Mensch gewordene Gott, sollten im Mittelpunkt des Festes bleiben. Wem der Glaube daran nicht gegeben ist, kann mit der richtigen Musik, trotzdem auf die Spur dieses großen, wunderbaren Geheimnisses kommen. Wir haben darum unser neues Album „Zeit der Wunder“ genannt. Mit "Viva Voce" und den "Latvian Voices“ habe ich zum Ausdruck gebracht, was ich mir in diesen Wochen erträume und erhoffe.

 


Singt ihr am Abend vor dem Baum eher traditionelle Lieder oder darf auch deine "Weihnachtsbäckerei" nicht fehlen?
 

Die „Weihnachtsbäckerei“ ist ja kein Weihnachtslied im herkömmlichen Sinne, eher ein Bäckerlied zur Weihnachtszeit. Am Heiligen Abend singen wir traditionelle Lieder wie „O du fröhliche“ oder „Alle Jahre wieder“, für die Kinder darf „O Tannenbaum“ nicht fehlen. Mein Lied „Weihnachten - welch ein Wort“ bedeutet mir am Heiligen Abend besonders viel, es ist auf „Zeit der Wunder“ in einem traumhaften neuen Arrangement zu hören.
 

Christkind oder Weihnachtsmann? Wer kommt ins Haus Zuckowski?

 

Keiner von beiden. Wir beschenken uns aus vollem Herzen gegenseitig. Bei der Besorgung der Geschenke wird manchmal mit einem Augenzwinkern gesagt: „Ich geh heute mal zum Weihnachtsmann.“ Das Christkind spielt trotzdem eine Rolle, weil es wie ein Engel, auch für unsere Kinder die kindgerechte Verbindung vom Jesuskind zu den Kindern unserer Zeit aufbaut.

 

Das alte Jahr geht zu Ende. Dein erstes Jahr im "Unruhestand". Welche Wünsche hast du für das neue Jahr 2015?

 

Es darf gern etwas unruhig bleiben, so lange es mit guten Ideen und Partnern nach vorn geht. Das gilt für meine Label „Musik für Dich“ und unser Partner-Label „noch mal !!!“ ebenso wie für meine Stiftung „Kinder brauchen Musik“. Wünsche? Gesund bleiben, sich an der Entwicklung der Enkelkinder erfreuen und den eigenen Kindern das Vertrauen in sich selbst und in ihre Zukunft bestärken - aber es muss nun nicht jedes Jahr ein Sieg beim ESC sein :-)

Quelle: Schlagerportal.com/CK
Foto: M. Gamper

 

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