27.06.2013 04:00:54

Lou Bega: A Little Bit Of 80s, V├ľ: 28.06.2013

Lou Bega ist ein „Kind der 80er Jahre“ und die Schwarzwaldklinik, Dallas und Denver, die BRAVO, F├Ânfrisuren, Kabelfernsehen, Helmut Kohl, Netzhemden und Atari pr├Ągten f├╝r ihn dieses spannende Jahrzehnt – neben der Musik nat├╝rlich. In dieser Bl├╝tezeit der Popmusik sp├╝rte er seinen eigenen musikalischen Spirit. „Es war einfach eine tolle Zeit und ich denke heute noch oft daran zur├╝ck“, so Lou Bega. „Die Musik der 80er Jahre steht f├╝r mich vor allem f├╝r Lebensfreude und die Verschmelzung von eigentlich unvers├Âhnlichen Musikstilen und gro├čen Innovationen unter dem Markennamen Pop.“ Damals kaufte Lou sich die aktuellen Songs noch auf Vinyl und erstellte seine privaten Best-Of-Kassetten. Der geb├╝rtige M├╝nchner erinnert sich: „Die meisten meiner Lieblingsk├╝nstler spielten ihre beste Musik in diesem Jahrzehnt, wie etwa Michael Jackson, Prince und Sade.“ Doch Lou wollte es nicht nur bei den alten Erinnerungen belassen, sondern stand auf einmal mit einer Liste seiner Lieblingssongs im Hamburger Studio des Produzenten Ivo Moring.

Der hatte schon K├╝nstler wie Heather Nova, Jennifer Paige, Lutricia McNeal, Coolio und Adoro produziert. Und er wusste, dass man aus Lous Idee und mit dessen Enthusiasmus ein phantastisches Album mit den sch├Ânsten Hits der 80er Jahre zaubern kann.
Das Ergebnis kann sich sehen und h├Âren lassen: Alle Instrumente wurden von Musikern in Hamburg live eingespielt wie etwa „Karma Chameleon“ von Culture Club (1983 Nummer 1 in den USA und im UK, Nummer 2 in Deutschland). „Ich covere auf dem Album auch Songs, die ich damals keineswegs besonders cool fand. Daf├╝r kamen andere, die ich in Dauerschleife h├Ârte, nicht auf das Album, denn mit der Zeit ver├Ąndert sich auch die Wahrnehmung. „Sunshine Reggae“, ein Nummer 1 Hit von Laid Back aus dem Jahr 1983, ist z. B. so ein Song. Denn erst als ich Songwriter wurde, konnte ich die volle Genialit├Ąt dieses St├╝ckes erkennen und sch├Ątzen.“

1981 erreichte nicht nur die US-Raumsonde „Voyager2“ den Saturn und funkte Bilder zur Erde, sondern aus Italien funkte parallel ein Riesen-Hit nach Deutschland, der es bis auf Platz 3 der deutschen Charts schaffte: „Vamos A La Playa“ von Righeira wurde der Sommerhit in diesem Jahr. Diane Warren und Albert Hammond schrieben den Titel „Don`t Turn Around“, der von vielen K├╝nstlern gecovert wurde, u. a. 1988 von Aswad, die damit einen Nummer 1-Hit in den UK-Charts landeten. Genau diese Aswad-Version inspirierte dann auch Lou Bega diesen Titel f├╝r sein Album auszuw├Ąhlen. Bereits 1984 erschien einer der erfolgreichsten Titel von Sade: „Smooth Operator“. „Ein Meisterwerk, das man nur ungern kopiert, da es so zeitlos perfekt in seiner Machart ist“, meint Lou. „Aber ich konnte es einfach nicht lassen…“. Gut so, denn dieser Evergreen passt perfekt zu seiner warmen Stimme.

1983 landete eine Disco-Band aus Florida in England mit „Give It Up“ ohne Umwege auf Platz 1 der Charts: KC And The Sunshine Band. „Dieser Titel ist einfach perfekt f├╝r meine Live-Show“, so der S├Ąnger. „Ich liebe die Power und die Energie, die er verbreitet, deshalb war mir direkt klar, dass dieser Song unbedingt aufs Album muss.“ Mit ein Grund daf├╝r, dass dieses St├╝ck als erste Single ausgekoppelt wird. Es war f├╝r Lou nicht schwierig, Songs f├╝r sein 80er Album zu finden - am schwierigsten war es, sich f├╝r nur 13 Songs aus diesem tollen Jahrzehnt zu entscheiden. Und so schafften es noch „Physical“ von Olivia Newton-John (1981 zehn Wochen auf Platz 1 der US-Charts), „Gimme Hope Jo`Anna“ aus dem Jahre 1988 von Eddy Grant, die Pointer Sisters mit „I´m So Excited“ (1982) sowie „Red Red Wine“ von UB40 (1983 Nummer 1 im UK und in den USA) mit auf den neuen Longplayer. Sehr gut gelungen ist auch „Club Tropicana“ aus der Feder von Wham!; die Nummer entspricht dem karibisch-lockeren Flair, das der 38-J├Ąhrige so ├╝berzeugend ausstrahlt. „Comanchero“, ein Nummer 3-Hit in Deutschland (1984) von Raggio Di Luna, singt Lou Bega im Duett mit seiner Lebensgef├Ąhrtin und Mutter seiner Tochter Jenieva Jane. „Oft wurde ich gefragt, ob ich meine eigene Musik h├Âre, wenn ich im Auto sitze oder einfach nur abschalten will. Meine Antwort: Nein, bis jetzt zumindest“, so der Allrounder mit einem verschmitzten L├Ącheln.

W├╝ber 200 Europa-Konzerte wurden von mehr als drei Millionen Zuschauern begeistert verfolgt. Internationale Unternehmen, F├╝rsten- und K├Ânigsh├Ąuser - darunter der K├Ânig von Marokko - buchten den Entertainer und seine Live-Show f├╝r private Veranstaltungen oder Corporate Events.Bei „WETTEN DASS…?“ ist er in der ├╝ber 20-j├Ąhrigen Geschichte der Sendung der einzige K├╝nstler, welcher einen Song gleich zweimal vor einem frenetischen Publikum auff├╝hrte. In Mexikos gr├Â├čtem TV-Sender wurde live in den 20 Uhr-Nachrichten ├╝ber Lou Begas Besuch am Grab des Nationalhelden Perez Prado berichtet - Millionen von Mexikanern waren zu Tr├Ąnen ger├╝hrt.

WALT DISNEY, der weltweit gr├Â├čte Entertainment-Konzern, setzte auf Lou Bega und ver├Âffentlichte mit dem K├╝nstler das „Dschungelbuch“ als Computerspiel. Hierf├╝r nahm er den Titelsong auf und ist im dazu geh├Ârigen Videoclip zu sehen. Auch als Moderator erwies er sich als ├Ąu├čerst talentiert: Souver├Ąnes Auftreten bei den „American Music Awards“, den „Grammy“ - und „Billboard Radio“ - Awards“ sowie der „Love Parade“ in Berlin. Lou Bega, der seine Songs selbst textet und komponiert, schrieb auch Songs f├╝r andere K├╝nstler und landete damit gleich mehrere Volltreffer. Zahlreiche TOP 10-Platzierungen verbucht er nun auch auf seinem „Songwriter-Konto“. Er hat es wie kein anderer geschafft, einen ganz eigenen Musikstil zu pr├Ągen, indem er Musikelemente aus den 40er und 50er Jahren mit modernen Grooves und Sounds zu einer neuen Einheit verschmelzen l├Ąsst.

Fazit: Sechs Millionen Singles, sieben Millionen Alben und 40 Millionen Compilations, dazu Songs in Filmen und TV-Serien sowie zahlreiche Werbespots. Bis heute kommt Lou Bega auf ├╝ber 53 Millionen verkaufte Tontr├Ąger! Die ganze Welt kennt Lou Bega und er ist mehr als nur ein musikalischer Botschafter, seine Mutter stammt aus S├╝ditalien und sein Vater aus Uganda. Multi-Kulti – das Verbinden von Kulturen und Generationen, das Verbreiten von Optimismus und guter Laune, das ist es, was er seinen Fans mit seiner nat├╝rlichen und fr├Âhlichen Art gibt: Spa├č, Lebensfreude und Leidenschaft.

Quelle: Sonymusic
 

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