Schlagerzelt

23.11.2015 16:49:47

CD Rezension: Helene Fischer - Weihnachten

Helene Fischer
Foto: 
Kristian Schuller

 

„Weihnachten“ mit Helene Fischer, der wohl bekanntesten deutschen Schlagersängerin, ist ein perfekt produziertes Doppel-Album, das jeden Zuhörer sofort  in vorweihnachtliche Stimmung versetzt. Die Musiker vom Royal Philharmonic Orchestra in London sorgen mit ihren Instrumenten – vor allem mit ihrem hervorragenden Streicher-Ensemble – für eine musikalisch lukullische Untermalung.

 

Helene Fischer, Weihnachten

 

Helene Fischer präsentiert ihren Fans 35 hörenswerte Weihnachtslieder, die perfekt in die schönste Zeit des Jahres passen, und hat bei der Auswahl der Titel Wert auf einen ausgewogenen Mix zwischen deutschen und englischen Songs gefunden. Ihr Gesang passt sich hervorragend der gefühlvollen Stimmung der einzelnen Titel an. Helene Fischer beginnt oft sehr leise zu singen, fast könnte man sagen, sie haucht die Worte, um dann spätestens beim Refrain aus dem Vollen zu schöpfen. Nicht umsonst belegt Helene Fischer den Spitzenplatz der deutschsprachigen Sängerinnen. Wie kaum eine andere kann sie sich in die Grundstimmung des jeweiligen Textes hinein fühlen und dem Zuhörer Gänsehaut vermitteln.


 

Helene Fischer: Weihnachtslieder

 

Auch wenn viele Lieder grundsätzlich den meisten Menschen bekannt sein dürften, klingen sie in der Interpretation von Helene Fischer wieder etwas anders als gewohnt, sodass man sie immer wieder gerne hört. Ob es sich um das berühmte „Ave Maria“ handelt, um das „Halleluja“, um „Leise rieselt der Schnee“, um „Stille Nacht“ oder um „Süßer die Glocken nie klingen“ – jedes Mal trifft Helene Fischer mitten ins Herz.

Auch schwungvolle, fröhliche Lieder fanden den Weg in das Weihnachtsalbum von Helene Fischer.  So zum Beispiel „In der Weihnachtsbäckerei“, „Jingle Bells“, „Lasst uns froh und munter sein“ oder „Fröhliche Weihnacht überall“. Besonders hervorzuheben sind die Lieder, in denen sich Helene Fischer im Duett mit lebenden oder bereits verstorbenen Sängern präsentiert. So ist der Gesangspartner bei „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ kein Geringerer als Xavier Naidoo, bei „White Christmas“ Bing Crosby, dessen Gesang hinein kopiert wurde – ebenso wie beim Lied mit Frank Sinatra, wo man auch das Gefühl hat, Helene Fischer steht mit dem Sänger zusammen im Studio. Aber die heutige Technik macht eben das Unmögliche möglich.

 

Helene Fischer: Weihnachtsalbum

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass man mit diesem Album in jedem Haus die gewünschte Weihnachtsstimmung beinahe auf Knopfdruck schaffen kann, dass die modern arrangierten Melodien trotz des Bekanntheitsgrades Freude bereiten und dass sich Helene Fischer (wieder einmal) als ausgezeichnete Interpretin profiliert hat.

Quelle: Schlagerportal.com/AS
Foto: Universal Music/ Kristian Schuller

 

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