18.08.2021 09:33:12

CD Rezension: Mark Forster – Musketiere

Mark Forster
Foto: 
PR Sony Music

Das neue Album von Mark Forster erzählt eine ganze Story, deutschsprachige Popmusik mit viel Synthesizer-Sound on top. "Musketiere" ist der Titel des neuen Werks mit 12 außergewöhnlichen Songs.

Mark Forster, Musketiere

Synthesizer lässt grüßen – Mark Forster hat seinem neuen Album "Musketiere" einen ganz eigenen Stempel aufgedrückt, natürlich in seinem ganz persönlichen Stil mit viel Wiedererkennungswert. Das Album erinnert etwas an die kreativen Pop-Sounds der 80er, wo künstlich erzeugte Töne vom Synthesizer die Hitparaden dominiert haben. Mark Forster gelingt es mit seiner Musik einen Spagat zwischen dem Sound von damals und der Popmusik von heute zu machen. Mit seiner typischen Art Geschichten zu erzählen ist er sich dabei aber treu geblieben. Um das Album zu verstehen, muss man es jedenfalls öfter anhören und auch genau hinhören, die Musik dient wohl mehr der Untermalung und die Texte stehen hier im Vordergrund – vermutlich von Mark Forster auch so gewollt.

Mark Forster: 12 neue Titel mit Tiefgang!

Das Album startet mit "Ok Wow", wo man zuerst den Eindruck hat, die Musik startet nicht – doch ganz bewusst hat er hier mit einer Pause das Album begonnen, 6 Sekunde Stille werden hier dem Zuhörer von Mark geschenkt und dann eine Mischung aus Rap und Erzählung mit der Aussage, dass dein Name nun auf meinem Herzen steht - naja wow hätten wir nicht dazu gesagt. "Willst Du Mich" hat Mark gemeinsam mit Mathea aufgenommen, darin geht es um den Zwiespalt der Entscheidung zwischen zwei Geliebten. "Drei Uhr Nachts" ist ein Duett mit der Singer-Songwriterin Lea und hat deutlich mehr Melodie, als die ersten beiden Titel am Album. Es handelt davon, dass man wenn es ruhig wird, nach viel Trubel doch nur an den Einen denken kann. "Übermorgen" ist eine musikalische Liebeserklärung und mit "Leichtsinn" schlägt Mark ruhigere Töne gemeinsam mit KitschKrieg an, eine schöne Nummer zum Runterkommen und entspannen, auch der Text handelt vom Ankommen und Wohlfühlen beim Lieblingsmenschen. Auch "Daheim" ist eine ruhige, entspannende Nummer – schöne Melodie und berührender Text inklusive. Der Song handelt vom Abschied nehmen und vom Ende der Suche nach Neuem, endlich sein Daheim gefunden zu haben. "Bist du Okay" fragt mit wieder deutlich mehr Beat gemeinsam mit Vize was ist los mit dir, hast du dich verändert, was ist passiert? "Nur ein Traum" ist einer der wenigen Songs am Album wo auch Instrumente statt Synthesizer-Sounds zu hören sind und Mark erzählt hier davon, dass er es kaum glauben kann ein Zuhause wie im Traum zu haben, so wie er es sich als Kind vorgestellt hat. "Monster" können einem nichts anhaben, wenn man sich gegenseitig hat ist kurzgesagt der Inhalt von Song Nummer 9. "Mellow Mellow" soll wohl sowas wie gedämpfte Emotionen bedeuten und erzählt vom Herz, das nicht kaputt ist nur weil es mellow ist und mal in Moll-Stimmung ist. Doch auch "Die Gute Seite" hat immer Saison, schöne Melodie on top. Der Titelsong "Musketiere" spiegelt musikalisch das gesamte Album wider und hat das Thema Liebe, Ruhe und Glück zum Inhalt.

Mark Forster: "Musektiere" - Fazit

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Insgesamt ein interessantes Werk, doch man muss sich schon viel Zeit nehmen um die Botschaften von Mark zu verstehen. Mit einmal anhören hat man die Songs bestimmt noch nicht erfasst, musikalisch vielleicht schon, jedoch nicht die Texte. Das Album "Musketiere" ist typisch im Mark Forster Stil produziert doch mit recht viel Synthesizer-Sounds. Wer gerne nachdenklich ist oder sich mal für eine Stunde aus dem Alltag beamen möchte sollte sich das Werk unbedingt besorgen, für Mark Forster Fans gehört es natürlich ins Regal oder zur mp3-Sammlung.

Autor: SCHLAGERportal
Foto: PR Sony Music

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