09.08.2013 08:00:24

Die Lauser feierten einen großartigen Erfolg in Amerika!

Foto: 
Hinker Music

Als der Ruf an uns Lauser herangetragen wurde beim großen US-German Fest in Milwaukee/Wisconsins mit unserer Musik für gute Laune zu sorgen, war unser erster Blick in den Terminkalender. Mit einigen kleinen Verschiebungen konnte dann die Mail mit den Worten an den Veranstalter abgehen: „Ja wir kommen!“  So geschehen im Vorjahr.  Der Flug startete von Wien via Berlin, von wo es nach eineinhalb stündiger Verspätung weiter nach Chicago/Illinois ging, wo wir dann um 13:00 Ortszeit landeten und den Boden Amerikas betraten. Der Shuttle-Dienst fuhr mit uns in ein für diese Stadt typisches Restaurant, wo wir uns mit Steaks, Pommes, Burger, etc. und Cola erst mal ordentlich stärkten und so dann im First-Class Hotel in Milwaukee eincheckten. Klar, dass wir dort von einer entsprechenden Delegation des Veranstalters mit einer Herzlichkeit und Freude empfangen wurden, als wären wir bereits jahrzehntelange Freunde.

Lauser


Tags darauf ging‘s bereits am frühen Vormittag zu einem Live-TV-Einstieg vom German-Festgelände, wo wir zur Begrüßung die „Milwaukee-Polka“, live (no na) in Verbindung mit einer Tanzgruppe spielten, und so uns erstmals einem riesigen USA-Publikum vorstellen konnten. Dem Vormittag folgte dann der Abend und ab da ging dann voll die Post ab! Wir rockten und gaben Vollgas, eigentlich dasselbe Program wie bei uns zuhause, vom Volk bis hin zu den Rock Klassikern ala AC-DC, nur eben das nicht getanzt wurde, die Masse tobte und das täglich volle 4 bis 5 Stunden lang, das war unser Adrenalinschub, voll geil! Die instrumentalische Vielfalt, vor allem der Dudelsack, einerseits, sowie andererseits der musikalische Lauser-Querschnitt vom Trompeten-Echo, dem Kufsteinlied und Fliege mit mir in die Heimat bis hin zu DJ Ötzis Hey Baby, CCR’s Proud Mary, van Halens Jump oder eben AC-DC’s Highway to Hell, lies die German-Amis völlig aus dem Häuschen geraten, somit ein unglaubliches Erlebnis für beide Seiten!

Ein gewaltiger Aspekt war für uns Lauser auch das persönliche Gespräch mit den vielen Auswanderern, sei es aus unserer Heimat, entlang vom Boden- bis zum Neusiedlersee oder auch aus Deutschland. Bewundernswert, was mit dem entsprechenden Quäntchen Mut man erreichen bzw. schaffen konnte und was deren Jugend in weiterer Folge für eine Existenz sich schaffte! Einmal im Jahr wird in Erinnerung an die heimatlichen Wurzeln eben im Rahmen des German Fest ordentlich abgefeiert! Und wir Lauser durften dabei sein, unseren musikalischen Beitrag dazu abliefern, eben den Hauch von „Heimat“ übermitteln!

Aus solchen Emotionen heraus war es nicht nur natürlich, eben auch selbstverständlich, dass sich diese „Amis“ als sehr, sehr dankbares Publikum zeigten und in uns Lauser ein Bindeglied zu ihrer ursprünglichen alten Heimat sahen. Bei Umarmungen und Drücken brachten sie ihren Dank für unser Kommen zum Ausdruck! Verbunden mit der zig-maligen Frage: „Sehen wir uns das nächste Jahr wieder?“

 

Quelle: Hinker Music

Foto: Hinker Music