23.05.2013 08:00:04

Kirsten Pecoraro: "Online-Fieber"


Seit Kirsten Pecoraro mit fünf Jahren das erste Mal eine Bühne betrat, hat sie mit ihrer Stimmgewalt und ihrer speziellen Art Songs darzubieten die Menschen begeistert, insbesondere mit Balladen und Welthits ihres großen musikalischen Vorbildes Shirley Bassey. Kirsten Pecoraro wollte immer nur singen, was ihr Spaß macht und so gestand sie auch in einem Radio-Interview: „Musik ist immer auch Geschmacksache. Ich habe einen sehr eigenen Geschmack und lasse mich daher nur ungern - eigentlich gar nicht - verbiegen.“ Erst im Jahr 2010 entschloss sie sich, aus dem lebenslangen Hobby endlich doch den Hauptberuf zu machen. Dies hatte zwei Gründe: Zum einen das Album „Wolkentanz“ auf dem sie erstmals eigene Texte und Kompositionen aus der Feder des Ehemannes Claudio Pecoraro sang und zum Zweiten, dass sie heute sagt: „Ich kann damit leben eines Tages vielleicht sagen zu müssen, es hat nicht sollen sein, aber nicht alles versucht zu haben, damit hätte ich irgendwann ein Problem.“

Die zweite Single aus dem im Juni erscheinenden Album „Zeitnah“ heißt „Online Fieber“ und ist ein Song mit selbstironischen Zügen und genauen Beobachtungen im Hier und Jetzt unseres digitalen Zeitalters. Locker-flockig schwebt der schwungvolle Pop-Song durch die virale facebook-Welt. Es geht um das Internet. Social Media ist zum Surrogat der echten Kommunikation geworden. Eine virtuelle Ersatzbefriedigung für das wahre Leben direkt mit Menschen aus Fleisch und Blut. Niemand kann der digitalen Welt entrinnen, ob wir wollen oder nicht, wir sind alle gefangen im rasanten Datenrausch. „Online Fieber“ beleuchtet den real-irrealen Umgang mit dem World Wide Web charmant, tiefsinnig, und mit Witz, also in einer Art, wie sie uns nur Kirsten Pecoraro liefern kann.

Quelle: Meen-Music