Hansi Hinterseer: Landeschwierigkeiten bei „Immer wieder sonntags“

Er hat es ganz schön spannend gemacht, dass Team der Fernsehproduktion von „Immer wieder sonntags“ ein wenig ins Schwitzen gebracht und am Ende sogar für einmalige Einschaltquoten gesorgt - Hanis Hinterseer. Hansi Hinterseer war am Sonntag bei der Livesendung von Stefan Mross im Europapark in Rust zu Gast. Eigentlich stand seine Ankunft mit dem Flieger für 8:45 Uhr in den Ablaufunterlagen, das geplante Reiseziel Lahr lag aber im dichten Nebel und so musste Hansi Hinterseer einen Abstecher nach Straßburg in Kauf nehmen.

Hansi Hinterseer, Stefan Mross


Um 10:08 Uhr hätte Hansi Hinterseer auf der Bühne stehen soll, doch statt dessen stand er zu diesem Zeitpunkt auf der Autobahn. Die Schürzenjäger mussten ran und wurden vom vorletzten Musikprogrammpunkt auf den ersten vorgezogen und Profis wie sie sind, war das für die Schürzenjäger kein Problem. 30 Minuten später merkte man den Verantwortlichen hinter der Bühne an, dass ihnen ein Stein vom Herzen gefallen ist,  Hansi Hinterseer hatte sein Ziel in Rust erreicht und war bereit für die Bühne. Die Fans waren außer sich vor Freude, hatten sie ihren Hansi gleich acht Minuten an einem Stück auf der Bühne und waren ihrem Hansi Hinterseer hautnah, wie sonst bei kaum einen Konzert. Auch nach Sendeschluss zeigte sich Hansi Hinterseer von seiner besten Seite, er hat Autogramme geschrieben zum als letzter die Bühne verlassen.

Schürzenjäger

Fast gleichwertig wurden die Schürzenjäger mit ihrem Titel „Die Rebellion geht weiter“ in der IWS Arena von den vielen Fans in Empfang genommen. Wie in alten Zeiten ließ Alfred Eberharter sen. und seine junge „Schürzenjäger-Truppe“ die langen Haare passend zum legendären Sound, durch die Luft wirbeln. Romantisch wurde es bei Eva Lind und bei Patrizio Buanne, Maria Levin – zierlich und verführerisch – entführte zu „Russischen Nächte“ und Alexander Groß konnte am Ende auf eine gelungene Fernsehpremiere blicken. Mit Reiner Kirsten und Oliver Thomas vertraten gleich zwei charmante Sunyboys den naheliegenden Schwarzwald.

Quirin Weber

Quirin Weber gab ein musikalisches Bekenntnis ab und meinte „Brav sein kann i net“. Zudem siegte der zwölfjährige Quirin gegenüber Stefan Mross beim Reimen von Bauernregeln. Bei der wöchentlichen Tauschbörse, die am Ende aller Sendungen von „Immer wieder sonntags“ dem guten Zweck „Herzenssache“ zu Gute kommt, wurde eine wertvolle Herrenarmbanduhr gegen eine top moderne Haustür im Wert von circa € 2.500,-- eingetauscht. Rekordverdächtig war das Stapeln von Bowlingkugeln auf einem Kegel durch Volker Paul. Die bucklige, redelustige Frau Wäber und der tollpatschige Opa Stefan sorgten für wahre Lachsalven unter den rund 2.200 Besuchern der Live-Fernsehsendung, die immer zwischen 10:00 und 11:30 Uhr über den Sender vom ARD flimmert. Am kommenden Wochenende allerdings ist Pause angesagt, die Sportler bei der Olympiade haben ihren Vortritt.

Quelle: Schwabenpress/Günter Hofer
Quelle: Schwabenpress/Günter Hofer