31.05.2013 17:13:08

Marc Pircher: Schlagerstar der Film!

Marc Pircher
Foto: 
Mobilefilm

Marc Pircher,  der Volksmusik- und Schlagerstar aus dem Zillertal  - er ist auf allen Bühnen, egal ob Bierzelt, Luxusliner oder Open Air zuhause. Seit 21 Jahren gibt es die Marke Marc Pircher, seit 21 Jahren begeistert Marc Pircher sein Publikum bei über 200 Live-Auftritten im Jahr.  Unzählige Fernsehauftritte absolvierte der 35-jährige Zillertaler bereits in seiner Karriere, in TV-Sendungen wie Musikantenstadl oder „Wenn die Musi spielt“ ist er Stammgast. Auch als Moderator machte sich Marc Pircher einen Namen, so moderiert er seit Jahren die Sendung Weihnachten auf Gut Aiderbichl, auch den Grand Prix der Volksmusik, den er 2003 auch selbst gewonnen hat, hat Marc Pircher moderiert und präsentiert.

Auch sportlich ist Marc Pircher, so hat er die TV-Show „Das Rennen“ - ein Ski-Camp  mit Armin Assinger und 16 Promis gewonnen. Marc Pircher hat auch schon zwei Mal bei der Wok-WM von Stefan Raab teilgenommen. Die Regisseure Marco Antoniazzi und Gregor Stadlober begleiteten Marc Pircher ein Jahr lang auf Schritt und Tritt und machten daraus den Dokumentarfilm „Schlagerstar“. SCHLAGERportal.com war bei der Filmpremiere dabei und stellte Marc Pircher einige Fragen zum Film.

 

Marc Pircher, Schlagerstar

Marc Pircher im Interview über den Film

Der  Dokumentarfilm „Schlagerstar“ ist gerade in den Kinos angelaufen, ein Film über dich – wie siehst du den Film?

Das war ein Experiment, ein Sprung ins kalte Wasser, weil ich nicht gewusst habe sind die dieser Branche gegenüber positiv oder negativ gesinnt. Das Schöne am Ergebnis ist, sie haben diesen Film wertfrei gemacht, sie geben dem Besucher im Kino die Möglichkeit sich selbst ein Bild zu machen. Wir hatten ganz interessante Reaktionen bei den ersten Kinopremieren, die Fans sind fast ein wenig überrascht, dass es so viel Ehrlichkeit im Film zu sehen gibt und die Kritiker nehmen den Film sehr positiv auf.


Du bist ein Jahr lang von einem Team begleitet worden – war das nicht anstrengend oder besser gesagt belastend?

Das war natürlich eine Umstellung, ich bin die Kamera in irgendeiner Form ja gewöhnt, aber nicht so permanent, ich habe ja auch immer wieder vergessen, dass sie hinter mir stehen. Deshalb habe ich mich auch zu gewissen Aussagen reizen lassen, die ich am liebsten zurücknehmen würde. Der Deal war nämlich, dass ich beim Drehen ab und zu sagen kann bitte jetzt Kamera ausschalten, dafür habe ich mich aber beim Schneiden nicht einmischen dürfen. Diese zwei, drei Aussagen, die mich im Film brutal stören, diese Szenen sind aber wahrscheinlich das Salz in der Suppe, die diesen Film auch menschlich machen.

Wie siehst du den Titel „Schlagerstar“?

Ich bin kein Schlagerstar, mein Slogan ist „Ervolksmusiker“ – den ich schon vor 10 Jahren auf meinem Tourbus hatte. Warum man den Titel Schlagerstar gewählt hat weiß ich nicht. Ursprünglich hätte der Film „365 Tage Vollgas“ heißen sollen. Aber vielleicht ist der Hintergrund der, dass Schlagerstar noch allgemeiner ist wie Volksmusikstar – ich kann mir das nur so erklären.

Warum hast du dich dazu entschieden, das zu machen?

Weil ich mir gedacht habe, ich spring ins kalte Wasser – ich möchte ein Dokument machen, dass ich auch meinen Urenkeln noch zeigen kann, so habe ich einmal Gas gegeben, so war mein Leben als Musiker.

Das Fazit von SCHLAGERportal.com zum Film „Schlagerstar“: Wer sich Partystimmung wie bei einem Live Konzert von Marc Pircher erwartet ist falsch, wer sehen möchte wie es in der Welt des Schlagers und der Volksmusik hinter den Kulissen abläuft ist genau richtig.

Quelle: Schlagerportal.com/AH
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