07.04.2018 10:00:07

Marquess: Musik liegt uns im Blut!

Marquess
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Marquess bleiben in Bewegung, denn „En Movimiento“ ist der Titel ihrer neuen CD. Sänger Sascha Pierro, Keyboarder Christian Fleps und Gitarrist Dominik Decker präsentierten auf ihrem neuen Album 13 Songs.  „En Movimiento“ spiegelt das wider, was Marquess so beliebt und erfolgreich macht - lateinamerikanische Klänge die garantiert ins Tanzbein gehen. SCHLAGERportal hat mit Marquess ein Interview geführt und mit der Band über Erfolg, Heimat und natürlich über das neue Album „En Movimiento“ gesprochen.

Hallo ihr Lieben, wo treffen wir euch gerade an und wie geht es euch?

Wir sind gerade für ein paar Tage wieder in Hannover, unserer Heimatstadt. Uns geht es sehr gut und wir sind voller Vorfreude was unsere Sommersaison betrifft.

Marquess bieten auf „En Movimiento“ 13 neue Songs!

Dann kommt euer neues Album „En Movimiento“ ja genau richtig.  Mal ehrlich, hättet ihr zu Beginn eurer Karriere gedacht, dass ihr gerade mit lateinamerikanischen Rhythmen in Deutschland so erfolgreich sein könnt?

Um ehrlich zu sein, nein. Rhythmen und Beats haben zwar von Anfang an eine wichtige Rolle in unseren Songs gespielt, der Einfluss Lateinamerikas ist aber erst in den letzten Jahren bei uns immer stärker geworden. Die Arbeit vor Ort hat natürlich einiges dazu beigetragen, dass wir eine homogene Mischung zwischen dem Marquess-Sound und diesen Rhythmen gefunden haben.

Was ist das Besondere an „En Movimiento“? Haben die Songs vielleicht wieder das Zeug zu einem WM-Hit?

Auf unserem Album „En Movimiento“ gibt es viele Songs, die gut zu einer WM passen würden. Allerdings haben wir beim Schreiben der Songs gar nicht an die WM oder ein ähnliches Großereignis gedacht, sondern uns nur auf die Musik konzentriert. Aber wenn es passt, warum nicht?

Woher nehmt ihr eure Kreativität?

Musik liegt uns im Blut, wir können gar nicht anders als ständig Melodien zu erfinden. Es gibt viele kleine, manchmal nach außen hin unscheinbare Momente, die einen inspirieren können. Ein emotionaler Moment mit der Familie, ein entspannter Tag mit Freunden, ein aufwühlender Bericht, den man liest oder im Fernsehen sieht, das können ganz vielfältige Eindrücke sein, die einen kreativ machen.

Für „En Movimiento“ habt ihr euch wieder musikalische Hilfe ins Boot geholt!

Ja, uns war es sehr wichtig, mit Musikern aus Lateinamerika zusammenzuarbeiten, und zwar sowohl beim Schreiben der Songs als auch in Form von Features auf unserem Album. So kam es dazu, dass wir u.a. mit Raykuba und Nené Vasquez zusammengearbeitet haben. Eine echte Bereicherung!

Das Album ist toll geworden. Kuba galt für dieses Album aber als Vorbild, oder? Was mögt ihr an diesem Land und was verbindet euch hiermit?

Kuba kannten wir schon von privaten Reisen und waren beeindruckt von der Vielfalt dieses Landes. Durch die Übernachtungskultur in Form von „Casa particulares“ bei Privatfamilien hat man sehr schnell Freundschaften geschlossen und so wurde abends die Gitarre rausgeholt und Musik gemacht. Das hat natürlich einen Teil unseres Albums beeinflusst.

Das Fotografieren ist eine große Leidenschaft von Sascha!

Sascha, du fotografierst für dein Leben gerne. Da hast du in Kuba doch sicherlich einiges vor die Linse bekommen, mal über eine Ausstellung nachgedacht?

Eine gute Frage! Das Fotografieren ist neben der Musik eine meiner großen Leidenschaften. Ja, und auch auf Kuba habe ich sehr viel fotografiert, bei dem Charme und der Farbenvielfalt dieses Landes kann man gar nicht anders als es auf Film festzuhalten zu wollen. Wer weiß, vielleicht gibt es demnächst mal eine Ausstellung von mir? You never know.

Bei aller Schwärmerei für Kuba, bleibt Hannover dennoch eure Heimat oder fühlt ihr euch mittlerweile doch eher in südlichen Gefilden Zuhause?

Ganz klar: Heimat ist grundsätzlich da, wo man seine Freunde hat und aufgewachsen ist, das ist und bleibt Hannover bzw. Deutschland. Trotz dem manchmal doch recht ungemütlichen Wetter fühlen wir uns hier wohl. Aber ein paar Monate im Süden zu verbringen, dagegen hätte keiner von uns etwas.

Sind Südländer tatsächlich lockerer als wir Deutschen?

Das Vorurteil gegenüber Deutschen können wir ganz klar widerlegen, wir spielen ja oft auf Open-Air Festivals in Deutschland und da sind wir immer wieder erstaunt über die Lockerheit der Deutschen. Was man aber sagen könnte ist, dass Südländer impulsiver und temperamentvoller sind, zumindest im ersten Eindruck, wobei das ja nicht unbedingt etwas über die Lockerheit aussagt.

Marquess bleiben durch viel Bewegung fit!

Ihr kommt viel rum, seid in vielen Ländern unterwegs. Im Vergleich: was ist das schönste an eurem Heimatland Deutschland?

Auf unseren Reisen in Deutschland haben wir immer wieder Orte entdeckt, die uns beeindruckt haben. Deutschland hat sehr viel zu bieten, Meer, Berge, Wälder und auch sehr viele regionalen Spezialitäten und Feste. Die vielen unterschiedlichen Regionen, das ist vielleicht gerade das Besondere an Deutschland.

„En Movimiento“ – in Bewegung bleiben, was hält euch fit bei dem ganzen Stress, wie PR-Tour, Tourneen, Albumaufnahmen oder Konzerten?

Wir versuchen tatsächlich uns einigermaßen fit zu halten, sei es durch viel Bewegung an der frischen Luft, durch Fitnessstudiobesuche oder durch Situps zu Hause. Leider ist aber gerade auf PR-Touren und Tourneen die Zeit so begrenzt, dass wir es da nicht immer einbauen können.

Wenn man eure Musik hört, denkt man sofort an Sommer, Sonne und guter Laune. Was mögt ihr am Sommer, der ja auch hier hoffentlich ganz bald auf der Matte steht?

Das Schönste am Sommer ist neben der angenehmen Temperatur, dass der Tag einfach viel länger hell ist. So kann man auch abends noch im Hellen zusammensitzen, was ein ganz großer Wohlfühlfaktor ist.

Was dürfen wir in diesem Jahr noch von euch erwarten?

Viele gute Konzerte mit vielen sympathischen und tanzbereiten Menschen. Wir freuen uns darauf!

Autor: Schlagerportal/CK
Foto: Marquess

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