31.01.2013 07:00:32

Max von Milland: „Musik ist für mich mein kreativer Output“

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Jan Eric Euler

 

Max von Milland, 26 Jahre alt, Sänger und Songschreiber, in Südtirol aufgewachsen und gerade mit seinem neuen Album „Woher i eigentlich kimm“ am Start. SCHLAGERportal.com wollte von Max wissen, was er mit seiner Musik erreichen möchte? „Natürlich - Money for nothing and chicks for free ;) - Spaß bei Seite, Musik ist für mich mein kreativer Output, eine Möglichkeit Erlebtes zu verarbeiten und mitzuteilen. Umso schöner wenn es Leute interessiert oder auch gefällt was ich zu sagen habe. Seit ich zum ersten Mal eine Gitarre in der Hand gehalten habe, ist Musik ein Teil von mir, unabhängig von kommerziellen Erfolg oder Verkaufszahlen.“

Und warum hast Du Dich für den Südtiroler Dialekt entschieden hat, fragten wir nach? „Weil es für mich die ehrlichste und natürlichste Art und Weise ist mich auszudrücken. Mit diesem Dialekt bin ich aufgewachsen, er verbindet mich mit meiner Heimat, die einen sehr großen Teil von mir ausmacht. Ich fühle mich damit sehr wohl.“, sagte Max von Milland.

Bei Mundart-Musik denkt man zuerst an Volksmusik, nicht so bei Max von Milland. SCHLAGERportal.com fragte den Liedermacher, der 2011 auch den Bayerischen Förderpreis für junge Liedermacher gewonnen hat, in welches Musikgenre er seine Musik einreihen würde? „Musik ist subjektiv. Die einzige Frage die zählt ist, berührt dich ein Stück oder berührt es dich nicht? Das Genre dabei ist egal. Musikgenres helfen einen groben Überblick zu bekommen, welche Art von Musik sich hinter einem Band- oder Künstlernamen verbirgt, es fördert leider aber auch Scheuklappendenken. Für mich ist es aber wie gesagt wichtig, ob mich ein Song berührt, das Genre ist sekundär. Wenn man meine Musik "kategorisieren" müsste, trifft es "MUNDART-INDIE-POP" wohl am besten. Es handelt es sich dabei um Singer/Songwriter Popmusik in Südtiroler Mundart.


Max von Milland

SCHLAGERportal.com wollte Max von Milland besser kennen lernen und befragte ihn von A bis Z.

Das Debut-A: Album: Woher i eigentlich kimm ist ab dem 25.1. erhältlich.
B: Bayerischer Förderpreis: zwei Mal beworben, beim zweiten Mal erhalten.
Mit Schirm, C: Charme und Melone
D: Dialekt: oder auch Mundart genannt
E: Energie = Masse mal Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat
F: Fans ist Englisch für „Ventilatoren“
G: Gitarre: hab ich mit 14 in den Schulpausen gelernt
H: Herzlichkeit passt immer!
Gute I: Ideen kommen meist spontan und das ist auch gut so!
J: Jugend war schön, naiv und die Erinnerungen daran bringen mich immer wieder zum Schmunzeln
K: Kindheit war noch schöner, noch naiver und die Erzählungen darüber bringen mich immer wieder zum Staunen
L: Liedermacher bin ich im klassischen Sinne (wie Baader, Wecker oder Mey) keiner
M: Mundart oder auch Dialekt genannt
N: Neu-Berliner Nein, Südtiroler in Berlin.
O: Olaf Opal hat’s verstanden und g’spürt!
P: Persönlichkeit ist in allen Lebenslagen notwendig!
Q: Qualität vor Quantität
R: Refrain: „Leg di her und sog, dass alles besser werd, weil niamand liag so schian, wie du“
S: Südtirol ist mein Dahoam
Der T: Titel fasst im besten Fall das Werk zusammen
U: Urheberrecht ist wichtig und muss nach wie vor geschützt werden
V: Versuchung...wie auch immer, Amen.
W: Wunschtraum: Ziele!
X: Xundheit nimmt man leider so lange als selbstverständlich hin, bis man sie nicht mehr hat.
Y: Youtube = youtube.com/watch?v=V8pGK29vykk
Z: Zukunft: Schaun mer mal, dann sehn mer scho

Quelle: SCHLAGERportal.com
Fotos: Jan Eric Euler