09.09.2014 07:00:39

Petra Frey & die große Chance – das Interview!

Petra Frey
Foto: 
Schlagerportal.com

 

Petra Frey sammelte bereits als Kind ihre Erfahrungen im Musikbusiness. Nach einer erfolgreichen Teilnahme am Eurovision Song Contest und am Grand Prix der Volksmusik wurde Petra Frey 2012 in der Tanz-Show Dancing Stars, gemeinsam mit Vadim Garbuzov, zum Dancing Star gekürt. Danach nahm sich die Schlager-Sängerin eine Auszeit. Jetzt ist sie wieder da! Petra Frey ist frisch verliebt – der neue Mann an ihrer Seite ist Thomas Kaserer. Petra Frey ist neben Silvia Schneider, der Freundin von Andreas Gabalier, auch das neue Werbegesicht der Zillertaler Trachtenwelt, und hatte bereits ihre ersten Dirndl-Shootings. Gemeinsam mit Larissa Marolt, Oliver Pocher und Peter Rapp ist Petra Frey auch in der Jury der Casting-Show „Die große Chance“. Viele neuen Aufgaben und Herausforderungen – SCHLAGERportal.com hat mit Petra Frey darüber gesprochen.

 

Petra Frey

Du bist ja seit Kindertagen an gewöhnt in der Öffentlichkeit zu stehen, nach Dancing Stars hast du dir eine Auszeit genommen – warum?

Die Auszeit war eigentlich deshalb von Nöten, weil so viel passiert ist. Ich habe ein Jahr lang so viel Stress gehabt. Auch privat war alles ein bisschen chaotisch, habe dann Rückprobleme gekriegt – mir ist es gesundheitlich überhaupt nicht mehr gut gegangen – ich bin über das Limit einfach ausigeschossen. Ich war dann gezwungen das erste Mal in meinem Leben nichts mehr zu tun! Das war für mich eine total neue Situation, weil das hat es noch nie gegeben, dass ich mal krank war oder einen Job abgesagt habe. Ich habe aber gemerkt das war ehrlich von Nöten, dass man mal das Gas rausnimmt, inne haltet und überlegt wo will man hin, was ist eigentlich wichtig im Leben. Ich bin immer schon ein bewusster Mensch gewesen, aber das letzte Stückerl das hat mir noch gefehlt. Jetzt geht es mir besser wie je zu vor!

 

Petra Frey: "Meilenweit" ist meine Geschichte

 

Musikalisch hast du dich gerade mit der Single "Meilenweit" zurückgemeldet. Selbst geschrieben - warum gerade jetzt?

Geschrieben habe ich die letzten Jahre immer schon selber, aber ich habe mir noch nie so bewusst Zeit nehmen können für ein Lied oder ein Album. Meilenweit ist wirklich so meine Geschichte, die ich die letzten zwei Jahre erlebt habe. Und wo ich bewusst jetzt wieder raus wollte, singen wollte und gemerkt habe, wann ist endlich mein Körper wieder fit, habe ich mich so gefreut darauf, dass ich wieder alle sehe. Es ist ja alles wie eine Familie, man trifft sich überall – ich habe einfach Sehnsucht gehabt. Das war für mich ein bissl so ein Meilenstein, eine Hürde die man so in der Mitte vom Alter erreicht und da ist dann das Lied entstanden.

Wann wird das neue Album kommen?


Heuer noch – ich hoffe im Herbst! Wie gesagt es ist das erste Mal, dass ich mir so richtig Zeit lasse damit und ich nicht auf Kommando und Druck ein Album fertig haben will, sondern ich will einfach zufrieden damit sein. Aber mein Traum wäre schon, dass es im Herbst fertig ist.

 

Petra Frey und die große Chance

 

Du bist Jurorin bei der Casting-Sendung „Die große Chance - du hast mit den anderen Juroren ja bereits gedreht, wie sind sie?

Wir haben es wahnsinnig lustig - Oliver Pocher, Larissa Marolt, Peter Rapp und ich! Man weiß ja vorher nicht wie homogen es wird, ob man sich mag oder nicht mag. Bei uns hat das sofort gepasst, wir haben sofort so viel Spaß gehabt, die Chemie stimmt total unter uns. Wir lachen viel, das spürt man dann glaube ich auch in der Sendung.

Du bist ein sehr netter und herzlicher Mensch, ist es dir schwer gefallen auch einmal negative Kritik zu den Kandidaten von „Die große Chance“ zu äußern?

Es ist wirklich schwer! Vor allem, weil ich die andere Seite auch kenne, ich bin auch durch viele Wettbewerbe und Castings und ich weiß wie unangenehm das ist. Es sind ja teilweise sehr, sehr viele gute Leute dabei und da muss man dann so überkritisch sein, das mag ich ja prinzipiell nicht. Es hilft aber nix, das ist das Sendungsformat. Man kann pro Sendung und 25 Kandidaten nur 4 mitnehmen, da muss man dann einfach schnell auf den Punkt kommen. Es tut mir oft leid für die Künstler, aber es soll ja auch ein Ansporn sein. Ich bin auch nicht von heute auf morgen entdeckt worden, man muss schon an sich arbeiten. Ich glaube das ist für jeden persönlich schon auch wichtig.

 

Petra Frey: ihre nächste Herausforderung  ist Psychotherapie

 

Du bist eine erfolgreiche Schlager-Sängerin und Moderatorin, was wärst du geworden wenn du diesen Weg nicht gewählt hättest?

Ich habe keine Ahnung was dann aus mir geworden wär! Ich habe die Hotelfachschule gemacht, weil meine Eltern ein Restaurant gehabt haben. Ich wollte immer Psychotherapie studieren, das fange ich jetzt wieder an. Wahrscheinlich hätte ich das früher gemacht. Ich wäre immer gern in den sozialen Bereich gegangen, auf alle Fälle hätte es immer mit Menschen zu tun gehabt und mit Kontakt zu Menschen.

Quelle: Schlagerportal
Fotos: Schlagerportal.com
Autorin: Astrid Haberfellner