Anna Depenbusch: "Sommer aus Papier“


Anna Depenbusch schreibt, produziert und komponiert ihre Lieder selbst und singt sich die Welt so wie sie ihr am besten gefällt. In ihre neuen Liedern, von ihrem Album „Sommer aus Papier“, schüttet sie daher die ganze Sonne in ihrem Herzen, wie aus einem Füllhorn in die Musik. Von ihren früheren Alben weiß man, dass Anna an Piano und Flügel nur zu gern sitzt, denn ihre schönsten Lieder sind an ihnen entstanden. Ihre gefühlvollen Tastenkünste erschaffen Musik mit einer unglaublichen Bandbreite von tieftraurig bis urkomisch.
 
Eine unglaubliche Bandbreite haben ihre Lieder auf dem neuen Album immer noch, jedoch ist fürs Reisegepäck ein Klavier zu sperrig und fürs Handgepäck erst recht. „Was kannst du machen, wenn du noch dazu mit einem Seemann zusammenbist und ihm an die unmöglichsten Plätze dieser Welt hinterher reist, um dich dort mit ihm zu treffen?“, fragt sie nicht unberechtigt.

Rettung für „Sommer aus Papier“ nahte in Form eines viersaitigen Zupfinstrumentes: Der Ukulele. Auf ihr wächst, während Anna Depenbusch die Welt umrundet, nach und  eine neue Platte. Hierbei zeigt sich, auf welch hohem Niveau Anna Depenbusch die Fähigkeit besitzt, die Kraft und Energie ihrer Lieder durch Reduktion zu steigern.
 
So purzelten sie dann hervor, die Stücke. Unbeschwertheit verkünden sie. Meist in farbenfrohem Dur gehalten, tragen sie dennoch seelenberührende Tiefe in sich. Das Album endet wieder mit einer Klaviernummer. „Balladen am Klavier, das gehört zu mir. Dem Klavier kann und will ich nicht untreu werden.“ Doch obenauf liegt die Ukulele.

Quelle: Sonymusic