Schlagerzelt

Ibo

Foto: 
Da-Music / Manfred Esser

 

 

Ibo war sicherlich einer der größten deutschsprachige Schlagersänger der Branche. Sein plötzlicher Tod im Jahr 2000 erschütterte nicht nur seine Fans. Bei einem Unfall in der Nähe der österreichischen Stadt St. Pankraz starb Ibo am Steuer seines Autos. Seine poppigen Lieder, die direkt ins Tanzbein gingen und die unkomplizierte Art werden für immer in Erinnerung bleiben. Ibo hatte 1986 mit „Ibiza“ einen seiner größten Hits. Weitere Songs und Alben sollten folgen und den Sänger aus Gladbeck in den Schlagerhimmel heben. „Bungalow in Santa Nirgendwo“, „Du oder keine“, „Spieglein, Spieglein an der Wand“, „Kopf oder Zahl“, “Der liebe Gott ist ganz begeistert“, „Alter Schwede“ oder „Schwarze Rose“, alles Lieder im typischen Discofox-Stil, begeisterten die Massen auf großen Tourneen, Schützenfesten und Zeltveranstaltungen.

 

Ibo: nach seinem Tod weiterhin erfolgreich

 

Auch das Fernsehen kam um Ibo nicht herum. Ob „ZDF-Hitparade“, „Der große Preis“ oder die „Vorentscheidung zum Grand Prix de la Chanson“- Ibo war gefragt und auf den großen Bühnen zuhause. Seine Konzerte und Tourneen brachten den Schlagersänger in alle großen Städte Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Seine Heimat, das Ruhrgebiet, vergaß der bekennende Schalke-Fan trotzdem nie und war deshalb auch bei kleineren Veranstaltungen quasi „um die Ecke“ ein sehr beliebter Künstler. Ibo liebte seine Fans und diese liebten ihren Ibo. Olaf Henning, selbst Schlagerstar und Freund der Familie, schaffte es im Jahr 2013 ein Duett- Album herauszubringen. Obwohl Ibo zu diesem Zeitpunkt bereit 13 Jahre verstorben war, sang Olaf Henning auf dem Album „Jetzt oder nie“ Ibos größte Hits gemeinsam mit dem verstorbenen Freund. Ein Gänsehautgefühl überfiel damals Fans und Kritiker.

 

Ibo: von ganzem Herzen Schalke-Fan

 


Ibo erblickte am 22. Juli 1961 in Skopje, Jugoslawien, im heutigen Mazedonien, das Licht der Welt. Mit bürgerlichen Name des Sängers war Ibrahim Bekirovic. Sein Spitzname Ibo wurde zum Markenzeichen für echte, ehrliche, poppige, deutsche Musik. Bereits in den 70er-Jahren war Ibo als Sänger tätig. Der Durchbruch aber gelang im Jahr 1985 mit „Ibiza“. Ibo lebte mit seiner Frau Daniela und seinen Zwillingstöchtern Mandy und Mariella in Gladbeck. Hier, im Ruhrgebiet, fühlte er sich wohl. Die Bodenständigkeit der Leute hier, holte Ibo immer wieder auf den Boden zurück. Er war einer von ihnen und das wussten seine Fans. So sah man Ibo dann auch des Öfteren seinem Hobby frönen, dem Fußball. Der FC Schalke 04 hatte es dem Sänger angetan. Ein eigenes Lied „Blau und Weiß“ schenkte Ibo seinem Verein. Weiter zählte Ibo die Musik und die Familie zu seinen größten Hobbies. Ibo verstarb am 18. November 2000 in St. Pankraz, Österreich, nach einem seiner Konzerte, bei einem Autounfall. Sein Grab, zu dem noch heute viele Fans pilgern, befindet sich in seinem früheren Wohnort Gladbeck.

 

Steckbrief

 

Bürgerlicher Name: Ibrahim Bekirovic, genannt Ibo
Geburtsdatum/Sternzeichen: 22. Juli 1961, Krebs
Geburtsort: Skopje, Jugoslawien, heute Mazedonien
Wohnort: Gladbeck, NRW, Deutschland
Todestag/ -ort: 18. November 2000, St. Pankraz, Österreich
Grabstätte: Friedhof in seiner Heimat Gladbeck
Familienstand: verheiratet mit Diana, 2 Kinder: Mariella und Mandy
Augenfarbe: braun
Haarfarbe: braun
Größe: 176 cm
Hobbies: Fußball, Schalke 04, Musik, Spor

 

Diskografie Ibo

 

1986 Ibiza
1989 Schlaflose Nächte
1990 Sowieso
1993 Mit offenen Karten
1994 1 Uhr nachts
1996 Alles oder nichts
1998 Volles Programm     
2000 Ich zuerst

 

Singles Ibo

 

  • Ibiza
  • Bungalow in Santa Nirgendwo
  • Spieglein, Spieglein an der Wand
  • Du oder keine

 

Quelle: Schlagerportal.com/CK
Foto: Da-Music/Manfred Esser

 

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