Peter Cornelius: "Zuneigung"

Peter Cornelius, Singer/Songwriter, geboren in Wien, im Zeichen des Wassermannes. Er ist einer der ganz Großen seiner Zunft. Wie groß, das wurde ihm selbst erst vor einiger Zeit durch ‘Die ultimative Chartshow – Singer/Songwriter‘ (RTL) vor Augen geführt. Die Auswertung von RTL ergab: Peter Cornelius ist der in Deutschland erfolgreichste österreichische Singer/Songwriter aller Zeiten und dort platzierte er sich mit seinen gesammelten Erfolgen sogar einen Platz vor Bob Dylan. "Erschrocken, ja fassungslos war ich, dass ich eines meiner Idole, Bob Dylan, in diesem Ranking überholt habe", sagt Peter stets, wenn er auf diese TV-Show angesprochen wird. Kann man dieser Demut Glauben schenken? Ohne Zweifel! Es passt so sehr zum Künstler, Komponisten, Texter, Gitarristen, Multiinstrumentalisten, Menschen Peter Cornelius, der sich seit jeher vor großen Kreativen verneigte.


Zwanzig Alben ist die Diskografie von Peter Cornelius nun lang. Bald kommt die 21. CD dazu. Der Titel des kommenden Albums kommt etwas kryptisch daher: "12 neue 12". Ein Wortspiel. Streicht man das Wort "neue", ergeben die äußeren Ziffern die Zahl 12 und die inneren 21. Dann wird das Bild schon klarer. 12 neue Songs auf dem 21. Album.

Vorab wird nun einer dieser 12, der Titel "Zuneigung", auf die Reise geschickt. Es spricht für den Künstler, der keine Kompromisse macht, auf die Kraft des Liedes vertraut und in diesem Lied keine überflüssigen Arrangements zulässt. Für Radiomacher ist der Song daher eine Herausforderung, der es sich aber zu stellen wert ist. Trocken, rau, so gar nicht anbiedernd, dafür mit einem Refrain gesegnet, der das Zeug zum Hit hat.

Viele Songs des Peter Cornelius haben inhaltlich ihren Ursprung in der Person, im Menschen, dessen Leben, den gemachten Erfahrungen. So auch "Zuneigung". Der Künstler und seine Lieder. Das ist die Beobachtung, das Erleben von Liebe pur, ohne Schminke, auf der Gefühlsebene lebend. Wie gesagt, ein Vorbote zum Album und auch das ist etwas, worauf man sich jetzt schon freuen darf.

Quelle: Sonymusic
Foto: Pressefoto/Manfred Baumann