11.07.2015 12:25:44

Fäaschtbänkler: ihr Name ist Programm!

Fäaschtbänkler
Foto: 
Schlagerportal.com

 

Die Fäaschtbänkler sind 5 dynamische, junge Männer aus der Schweiz die Musik aus Leidenschaft machen. Schlager, Oberkrainer-Musik bis Pop und Rock stehen bei den Fäaschtbänkler am Programm. Die sympathischen Fäaschtbänkler zeigten bereits bei Andy Borg im Musikantenstadl ihr musikalisches Können und präsentierten mit "Verliebt, verlobt, verloren" einen echten Hit. Am Sonntag sind die Fäaschtbänkler bei Stefan Mross in "Immer wieder sonntags" zu Gast. SCHLAGERportal hat die Fäaschtbänkler getroffen und mit Roman Pizio über ihre Musik, ihre CD "Orgasmusik" und über die Ziele der Fäaschtbänkler gesprochen.

 

Fäaschtbänkler

 

Fäaschtbänkler - ein außergewöhnlicher Name - wie ist der zu verstehen?

Unser Name Fäaschtbänkler ist so entstanden: wir sind eine Band die nicht nur auf der Bühne spielt, sondern auch im Publikum auf den Bänken - auf den Bierbänken - Fäaschtbänk. So ist der Name entstanden.

Und Fäascht, kommt das von Fest - habe ich das richtig verstanden?

Genau richtig – das ist Dialekt!

Das heißt ihr seid eine richtige Stimmungsband, die auf den Festbänken steht?

Unter anderem, auf der Bühne aber auch auf den Bänken (lacht herzlich).

Welche Art von Musik machen die Fäaschtbänkler?

Das ist eine gute Frage! Wir mischen Popsongs mit Volksmusik. Wir wollen volksmusikalische Elemente reinbringen und so die Volksmusik auch dem jüngeren Publikum nahebringen.

 

Fäaschtbänkler

 

Das ist also eine Genre übergreifende Musik?


Absolut richtig! Mit einer volkstümlichen Besetzung Popmusik spielen. Wir spielen Querbeet, wir spielen wirklich von House bis Volksmusik, traditioneller Volksmusik, mit Oberkrainer Musik haben wir begonnen. Für jeden etwas dabei und so sieht es auch bei unseren Auftritten aus.

Gelingt es euch so das junge Publikum anzusprechen?

Das ist sicher das, was uns am meisten reizt, was eine große Herausforderung ist. Wir haben viele junge Fans aber auch ältere dabei. Das ist eine sehr schöne Entwicklung.

 

Fäaschtbänkler: "Orgasmusik" nennt sich ihre CD!

 

Wie sind die Fäaschtbänkler zusammengekommen?

Die größte Teil ist aus dem selben Dorf, wir waren zusammen im Musikverein. Durch eine andere Band haben wir ein weiteres Mitglied kennengelernt und schlussendlich kam durch das Studium noch das letzte Mitglied hinzu.

Euer letztes Album hat einen speziellen Namen, wie ist der entstanden?

Du merkst schon wir haben es nicht so mit den Namen, bei uns ist alles ein wenig speziell. Wie du schon angesprochen hast der Name von uns und auch der Albumtitel "Orgasmusik" sind ein Wortspiel. Wir spielen mit verschiedenen Worten, wir haben uns dann für diesen Titel entschieden - wir wollten ein bisschen provozieren. Auch mit dem Cover, mit dem schönen Dekollete, wir wollten ausprobieren wie das Publikum darauf reagiert.

Und wie hat das Publikum darauf reagiert?

(lacht) Verschieden! Die Presse hat uns schon hochgenommen, aber das ist ja genau was man erreichen will und soll. Wir waren mal nicht so brav und haben was gewagt.

 

Fäaschtbänkler machen Musik aus Freude für das Publikum!

 

Ihr zeigt auf der Bühne bei euren Auftritten auch eine tolle Choreografie - wer denkt sich das aus?

Wir! Das entsteht bei den Proben, danach sitzen wir zusammen trinken ein Bier und diskutieren was man anders machen könnte. Probieren einiges aus und so entsteht das - sind immer unsere Ideen.

Wo soll die musikalische Reise bei euch hingehen?

Das ist auch eine gute Frage! Ich glaube das macht uns auch wieder ein wenig speziell, da wir nicht wirklich ein Ziel haben, wir hatten auch noch nie ein Ziel. Wir haben immer Musik gemacht aus Freude für das Publikum und haben immer gesagt es kommt was kommt. So lange die Freude und das Feuer da sind, ist es perfekt. Wurst was wir auch machen es muss einfach Spaß machen.

Quelle: Schlagerportal
Fotos: Schlagerportal.com

 

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