04.01.2015 16:00:58

James Last

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James Last: Sein „Partysound“ und sein „Easy Listening“ kennt man auf der ganzen Welt. Dieser Mann ist eine Legende. Wer James Last und sein Orchester hört, der beginnt zu träumen, in Erinnerungen zu schwelgen oder aber das Tanzbein zu schwingen. James Last und seine Melodien sind so vielfältig und facettenreich wie das Leben. Auch im hohen Alter hatte der gebürtige Bremer nichts von seiner Leidenschaft verloren. Man sah James Last einfach an, dass er für seine Musik lebte. Seine zahlreichen Fans dankten es ihrem „Hansi mit stehenden Ovationen, Millionen verkaufter Tonträger und jeder Menge ausverkaufter Tourneen weltweit.

 

James Last

 

James Last: sein Partysound ist unverkennbar

 

Was mit Jazz und dem Hans-Last-Orchester in den 1940er und 50er- Jahren begann sollte in den darauffolgenden Jahrzehnten zu einer Traumkarriere werden. James Last und sein Happy Sound gingen in die Ohren und von dorthin ins Tanzbein. Es machte einfach Spaß dem Berufsmusiker Last zuzuhören. Lieder, Alben und Hits, wie „Einsamer Hirte“, „Biscaya“, „Beach Party“ oder „Non Stop Dancing“ verkauften sich millionenfach. Auch Titelmelodien von großen TV-Serien, wie „Das Traumschiff“, „Der Landarzt“ oder „Zwei Münchner in Hamburg“ blieben dank James Last und seinen einprägsamen Melodien in Erinnerung. James Last liebte seinen Beruf und lies dies seine vielen Fans auf der ganzen Welt immer wieder spüren.


 

James Last Orchester

 

Es ist eine Herausforderung die Karriere eines so einzigartig erfolgreichen Orchesterleiters, Komponisten, Produzenten und Musikers in einer Kurzbiografie würdigend darzustellen. Auftritte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, England, Dänemark, in China, den USA, Asien, der damalige Sowjetunion und DDR, zeigen nur einen Bruchteil der Auftrittsländer und Kontinente, die James Last bereits besucht hat. James Last und sein Orchester waren auf der ganzen Welt zuhause. Auch in den großen Fernsehshows, wie „Wetten, dass“, „Musikantenstadl“ oder „Willkommen bei Carmen Nebel“ war James Last und sein Orchester, meist mit 40 Köpfen arrangiert, gern gesehene Gäste. Seine zahlreichen Auszeichnungen sind kaum aufzuzählen. Allein 17 Platin und 208 Goldene Schallplatten konnte der Bandleader sein Eigen nennen. Auch Platin Stimmgabel, Goldene Kamera, Bundesverdienstkreuz, Echo für sein Lebenswerk oder Goldene Europa, zierten den Kaminsims von James Last. James Last wurde zum Hamburger des Jahres 2014 gewählt. Eine Bilderbuchkarriere mit offenem Ende.

James Last: Florida und Hamburg waren seine Heimat

 

James Last wurde am 17. April 1929 in Bremen als Hans Last geboren. Schnell hatte er den Kosenamen Hansi weg, den er auch heute noch trägt. Nach seinen ersten Erfahrungen kurz nach dem 2. Weltkrieg im Unterhaltungsorchester von Radio Bremen widmete sich James Last dem Jazz und Swing. 1955 wurde er Mitglied des NWDR-Tanzorchesters. 1964 kam es zum ersten Plattenvertrag mit der Firma Polydor. Zahlreiche Tourneen rund um den Globus folgen bis zum heutigen Tag. Über 80 Millionen verkaufter Tonträger sprechen für sich. James Last war viele Jahre mit Ehefrau Waltraud verheiratet, die 1997 starb und mit der er zwei Kinder hatte. 1999 heiratet er seine Christine, die er zu diesem Zeitpunkt schon viele Jahre kannte. Seine zweite Ehefrau ist über 30 Jahre jünger als Last. Zuletzt wohnte James Last mit seiner Frau  in Palm Beach, Florida. Seine Heimat Deutschland hatte James Last dennoch nie vergessen. James Last selbst bezeichnete Hamburg als seine Heimat.

 

Steckbrief

 

Name: Hans Last
Geburtsdatum/Sternzeichen: 17. April 1929, Stier
Todestag: 09. Juni 2015 in Florida
Geburtsort: Bremen-Sebaldsbrück, Deutschland
Wohnort: Palm Beach, Florida, USA, Zweitwohnsitz in Hamburg-Poppenbüttel, Deutschland
Beziehungsstatus: in zweiter Ehe verheiratet mit Christine. Ehefrau Waltraud starb nach 40 Ehejahren. 2 Kinder, Ronnie und Riena
Hobbies: Musik, Golfen

Quelle: Schlagerportal/CK
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Autorin: Astrid Haberfellner