07.07.2015 12:08:45

Schöne und das Biest - Düsseldorf

die Schöne und das Biest
Foto: 
Pressefoto/Stefan Malzkorn

 

Es war einmal….so fängt sicherlich jedes Märchen an. Im Falle des Disney-Klassikers „Die Schöne und das Biest“ entwickelt sich aus diesem Satz allerdings ein Musical der Extraklasse. Überheblichkeit, Zusammengehörigkeit, Liebe, Leidenschaft und die Angst vor dem Anderen stehen im Mittelpunkt der Inszenierung des renommierten Budapester Operetten- und Musicaltheaters, die nun in der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf Premiere feiern konnte.

 

Das ewige Spiel zwischen Gut und Böse macht auch Die Schöne und das Biest zu etwas ganz Besonderem. Und wer denkt, Märchen seien nur etwas für Kinder, der täuscht sich gewaltig. Insgesamt über 100 Beteiligte, darunter 21 Musiker, 41 Darsteller, sowie Techniker und Crew machen die aufwendige Produktion zu einem opulenten Spektakel. Und wirklich: es fehlt an Nichts: eine tolle Geschichte, wunderschöne Kostüme, ein berauschendes Bühnenbild und Darsteller, die wissen wie man mit einer tollen Stimme, Gestik und Mimik sein Publikum begeistert, garantieren einen unvergesslichen Abend.

 

Die Schöne und das Biest: die schönste Liebesgeschichte aller Zeiten


 

Die Schöne und das Biest, das Märchen um die schöne Belle und den gefühlskalten Prinzen der von einer Fee in ein unansehnliches Biest verwandelt wurde und nur durch die Liebe eines Menschen zurückverwandelt werden kann, verspricht ein unvergessliches Erlebnis für alle die sich von der Magie einer der romantischsten Liebesgeschichten aller Zeiten betören lassen möchten. Bei Charakteren, wie dem Kerzenhalter und Casanova Lumiére, der Uhr Herr von Unruh oder der Teekanne Madame Pottine, kommt auch der Humor in „Die Schöne und das Biest“ nicht zu kurz.

 

Von tanzenden Kerzenständern, unruhigen Uhren und singenden Teekannen

 

Der Kerzenständer Lumière, Teekanne Madame Pottine und Uhr Herr von Unruh schmieden Verkupplungspläne, um den Fluch der Fee über das Schloss mit der Liebe zwischen Belle und dem Biest zu brechen. Aber so schnell ist aus dem Biest kein Gentleman gemacht, und dann ist da auch noch der eifersüchtige Gaston. Doch die Zeit zur Versöhnung wird knapp. Denn das Zeitlimit der Fee – eine langsam verblühende rote Rose – hat nur noch zwei letzte Blütenblätter…

Die Schöne und das Biest mit seinem zarten Glanz entführt das Publikum zusammen mit sprechenden Kerzenleuchtern, verzauberten Stehuhren und singenden Teekannen in jene fantastische Welt, die unendlich viel Stoff zum Träumen und Lachen mit sich bringt. Eine Reise, die in der Inszenierung des Budapester Operetten- und Musicaltheaters so traumhaft gelingt wie selten zuvor. Man merkt förmlich, dass Darsteller, Orchester und andere Mitarbeiter eine verschworene Einheit sind.

In diesem Jahr gastiert das Musical, das wirklich Jeder gesehen haben sollte, bis zum 12. Juli an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Weitere Termine im Musical Dome Köln (9. September bis 20. September) und im Colosseum Theater Essen (25. Dezember bis 3. Januar) schließen sich an. Lasst euch verzaubern von Disneys „Die Schöne und das Biest“. Daumen hoch für diese grandiose Inszenierung!

Quelle: Schlagerportal/CK
Fotos: Pressefoto/Stefan Malzkorn