30.03.2014 15:00:04

Hape Kerkeling

Foto: 
Pressebild / Felix Rachor

 

Hape Kerkeling ist ein absolutes Allroundtalent. Es gibt nichts, was der gebürtige Recklinghäuser nicht praktiziert. Ob Komiker, Schauspieler, Autor, Moderator, Synchronsprecher, Sänger, Hape Kerkeling fühlt sich in allen Sparten zuhause. Seine Liebe zum Schlager begleitet ihn seit sehr vielen Jahren. Hape Kerkelings Fernsehkarriere begann mit einem Flop. Denn die Rolle des verzogenen Kindes „Dicki“ in Loriots Sketch „Weihnachten bei Hoppenstedts“, bekam der sympathische Blonde aufgrund von „Talentlosigkeit“ leider nicht, was seiner weiteren Karriere aber überhaupt nicht schadete. Auch musikalisch machte sich Hape Kerkeling in seinen TV-Formaten „Total normal“, die „70er-Show“ oder „Hape trifft“ immer wieder für den Schlager stark. Seine Lieder „Das ganze Leben ist ein Quiz“ oder „Hurz“ sind längst zu Kultnummer herangewachsen. Sein Album „Ich lasse mir das Singen nicht verbieten“, auf dem er auch Duette mit Mary Roos oder Michelle Hunziker zum Besten gibt und nationale, wie internationale Hits, wie „Komm ein bisschen mit nach Italien“, „Feuer“, „Fahrende Musikanten“ oder „Liebeskummer lohnt sich nicht“ singt, zeigt, wie sehr Hape Kerkeling diese Art der Musik verehrt.

 

Hape Kerkeling: Horst Schlämmer kennt jeder!

 

Seine Karriere hat Hape Kerkeling nicht zuletzt Komiker Otto Waalkes zu verdanken, der Kerkeling auf einem Talentwettbewerb sah und diesen jungen Mann mit den richtigen Leuten der Szene bekannt machte. Wer von uns kennt nicht Horst Schlämmer, den stellvertretenden Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatts, der unendlich für seine Gisela schwärmt. Oder seine Paraderolle als Königin Beatrix der Niederlande, als Kerkeling sich durch sämtliche Sicherheitszone schmuggelte und mal eben „mit dem Präsidenten lecker Mittagessen“ gehen wollte. Hape Kerkelings Figuren Siegfrid Schwäbli, Therapeutin Evje van Dampen und Schlagersängerin Uschi Blum sind absoluter Kult in der Unterhaltungsbranche.


Als Musiker sang Hape Kerkeling in seinen Sendungen viele Duette, unter anderem mit Maria Hellwig, Udo Jürgens, David Garret, Elton John oder Suzie Quatro. Sein Buch „Ich bin dann mal weg“, das über seine Pilgerreise auf dem Jakobsweg berichtet, verkaufte sich über 3 Millionen Mal. Die Moderationen zum „Deutschen Vorentscheid des Grand Prix“, der Show „Let´s dance“ und der „Goldene Kamera“ sind weitere Highlights einer einmaligen Karriere. Seine Spielfilme „Kein Pardon“, das auch als Musical für Furore sorgte, „Club Las Piranhas“ und „Ein Mann, ein Fjord“ werden immer wieder gerne im TV gezeigt. Viele Auszeichnungen konnte Hape Kerkeling in seiner Laufbahn bereits entgegennehmen: so zieren „Adolf-Grimme-Preis“, „Goldene Europa“, „Goldene Kamera“, „Bambi“ und mehrer „Goldene Schallplatten“ Kerkelings Haus in Berlin.

 

Hape Kerkeling: Singen war schon immer seine Leidenschaft

 

Hape Kerkeling wurde am 09.Dezember 1964 in Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen geboren. Nach dem Tod seiner Mutter zog er mit seinem Vater und seinem Bruder zu den Großeltern. Kerkeling machte 1984 sein Abitur und stieg in die Showbranche ein. Hape Kerkeling wurde 1991 als homosexuell geoutet und lebte 28 Jahre mit seinem Co-Autor Angelo Colagrossi zusammen. Er spricht fließend Niederländisch, Spanisch, Italienisch, Französisch und Englisch. Zu seinen Hobbies zählt der Wahl-Berliner das Singen, Lesen und Schokolade essen. Hape Kerkeling engagiert sich für unter anderem für Menschen, die HIV-positiv getestet wurden.

 

Steckbrief

 

Bürgerlicher Name: Hans-Peter Wilhelm Kerkeling
Geburtsdatum/Sternzeichen: 09. Dezember 1964, Schütze
Geburtsort: Recklinghausen, NRW, Deutschland
Wohnort: Berlin
Haarfarbe: dunkelblond
Augenfarbe: grün
Größe: 180 cm
Gewicht: ca. 95 kg
Schuhgröße: 42
Hobbies: Singen, Essen, Lesen, Musik hören, Spaziergänge im Wald
Lieblingsmusik: Schlager, Lieder von Modern Talking
Lieblingsessen: Nudelgerichte, Aufläufe
Schwächen: Zigaretten

Quelle: Schlagerportal.com/CK
Foto: Pressebild/Felix Rachor
Autorin: Astrid Haberfellner