11.04.2019 11:57:52

Interview - Markus Wolfahrt: Mein Bub ist das grĂ¶ĂŸte GlĂŒck in meinem Leben!

Markus Wolfahrt
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Schlagerportal.com

Markus Wolfahrt hat das GlĂŒck gepachtet! Viele erfolgreiche Jahre mit den Klostertalern, eine erfolgreiche Solokarriere und jetzt auch das neue Alpin-KG Projekt mit tollen Musikern gemeinsam, aber das grĂ¶ĂŸte GlĂŒck in seinem Leben ist sein kleiner Bub. Und darĂŒber hat SCHLAGERportal mit Markus Wolfahrt im Interview gesprochen. 

Bei unserem letzten Treffen hast du gesagt, dass dein grĂ¶ĂŸter Wunsch wĂ€re, dass du Vater wirst. Das ist mittlerweile in ErfĂŒllung gegangen.

Ja, Gott sei Dank – spĂ€t aber doch. Der Bub ist das grĂ¶ĂŸte GlĂŒck in meinem Leben und ist hoch musikalisch. Da kommt er ganz nach der Mama, die ja klassischer Sopran ist und jeden Tag mit ihm singt. Überall wo Musik gemacht wird bleibt er stehen und wir bekommen ihn kaum wieder weg.

Alpin KG: das neue Musik-Projekt von Markus Wolfahrt

Du hast ein neues Projekt gestartet – Alpin KG, was hat dich dazu motiviert wieder mit einer Band aufzutreten?

Wenn man so verwöhnt war wie ich mit meinen Ex-Klostertaler-Kollegen, dann braucht man den Rummel auf der BĂŒhne, da muss es rumpeln, da muss es wackeln, da dĂŒrfen auch Fehler passieren - da muss einfach was los sein. Und wenn man das ein Leben lang gewohnt ist, und es waren doch 34 Jahre, da fehlt einem das, wenn man so alleine auf der BĂŒhne steht. Und was mich auch dazu bewogen hat war – ich habe ja ein bisserl eine Auszeit genommen, ich bin ja spĂ€t berufener Papa geworden, die ersten Jahre sind gut gediegen, jetzt kommt er dann in die Spielgruppe mit 3 Jahren und da habe ich dann wieder mehr Zeit, die möchte ich nĂŒtzen um Musik zu machen. 

Ich will einfach nur Spaß haben. Ich habe da ganz tolle, junge Kollegen, das sind Hochschul-Absolventen vom Mozarteum zum Beispiel. Der Trompeter Markus Kuen ist erster Trompeter der MĂŒnchner Philharmoniker. Lauter solche Granaten habe ich da, die aber Spaß haben an der Schlager-Musik. Wir wollen alle zusammen einfach nur Spaß haben.

Wo wĂŒrdest du die Alpin KG musikalisch einordnen, oder muss man Musik gar nicht mehr in ein Genre einordnen?

Musik kann man nicht einordnen oder kategorisieren. Es gibt gute und schlechte Musik bzw. verschiedene Arten, aber Musik passt in keine Schubladen. Wichtig ist, dass man es mit Leidenschaft macht und genau das wollen wir auch. Es ist eigentlich eine Fortsetzung von dem, was ich mit den Klostertalern gemacht habe, aber mit BlĂ€sern. Aus der CD ist zum Beispiel „Made in Tirol“ ein klassischer Apres Ski Party Song. Aus dieser Historie komme ich ja und wĂ€hre doch blöd, wenn ich das nicht machen wĂŒrde, außerdem taugt mir das ja auch. Ich möchte, dass die Leute mit einem LĂ€cheln im Gesicht wieder nach Hause gehen, das war schon am Anfang mit 16 Jahren so und das ist jetzt auch noch genau so.

Markus Wolfahrt will im Leben alles ausprobieren

Du hast ja beides erlebt Erfolg mit den Klostertalern und auch die Solo-Karriere, worin siehst du jeweils den Vor- oder Nachteil?

Ich bin jemand der alles ausprobieren möchte, auch im normalen Leben. Insofern war es sehr wichtig, dass ich durch die Chance nach den Klostertalern etwas ausprobieren zu können und das war auch fĂŒr sich selbst recht erfolgreich. Das war wohl ein anderes Genre, aber ich habe immer viel GlĂŒck im Leben gehabt und gute Leute um mich herum. Genauso mit Alpynia, dem Instrumentalprojekt von mir, da mache ich heute noch Konzerte in Kirchen – zuletzt vor Weihnachten. Deswegen kann man Musik von mir nicht reduzieren auf die Klostertaler oder auf Blasmusik, das ist bei mir ein total breites Spektrum. So mache ich mit Kollegen gemeinsam auch beinharte Rock- oder auch klassische Musik, das ist wenig bekannt von mir, aber da steckt ganz viel Musik in mir und ich habe das große GlĂŒck, das ich alle Sparten von Musik machen kann.

Bei den neuen Singles und beim Album erkennt man aber schon sofort die Handschrift von Markus Wolfahrt!

Ja, ich bin auch total ĂŒberrascht ĂŒber das Feedback. Es haben sich innerhalb der ersten Woche ĂŒber 50.000 Menschen und nach 13 Tagen ĂŒber 100.000 das Video von „Made in Tirol“ angeschaut. Das ist fĂŒr uns und mich unglaublich und ich möchte mich bei allen Menschen bedanken, die offensichtlich darauf gewartet haben – das ehrt und freut mich total. (Anmerkung der Redaktion: mittlerweile sind es weit ĂŒber 400.000 Video-Aufrufe!) Und ich habe so tolle Jungs und Musiker in der Gruppe, das spĂŒrt man auch am Album. Es ist eine Fortsetzung der Klostertaler-Party aber mit BlĂ€sern mit höchster MusikqualitĂ€t, das war mir wichtig, ich komme selbst ja auch von der Blasmusik. Mit diesen Wahnsinns-Musikanten gemeinsam auf der BĂŒhne zu stehen ist ein riesen Geschenk.

Autor: SCHLAGERportal
Foto: SCHLAGERportal.com

 

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