31.01.2013 07:00:30

Dominik Ofner: "Zwoa", VÖ: 01.02.2013

‚S’Leben is a Roas‘ und ja, der Titel ist sehr stoasteirisch, aber so ist er, der Dominik Ofner und wenn ihm der Nicht-Steirer offenbart dass er keine Ahnung hat was ‚a Roas‘ ist , dann kriegt er große Augen und wundert sich, bis er schließlich fast nachsichtig ein erklärendes ‚na, eine Reise… das Leben ist eine Reise‘ als Antwort bringt. Mit einer Reise beginnt Dominik Ofners erstes Album. Die Reise ist der erste Song auf der CD und diese ist ein Debut, titelt aber ‚Zwoa‘. Verwirrend? Jein, aber so wie kein Mensch nur eine Seite hat, so auch Dominik. Das Album-Cover spricht eine deutliche Sprache. Am Foto blickt der junge Musiker und Songschreiber in den Spiegel aber dieser wirft ein anderes Bild zurück. Der Unterschied liegt im Detail. Es ist der gleiche Dominik, einmal mit Gitarre, das andere Mal, im Spiegel mit umgeschnallter Harmonika. Tasten und Saiten. Die zwei Seiten.


Dominik Ofner, 23 Jahr aus Voitsberg ist spätestens seit der TV-Sendung ‚ Die Große Chance 2011‘ einer breiten Öffentlichkeit ein Begriff. Der stämmige Blondschopf hat sich mit seiner Harmonika zwischen all die Akrobaten, Rock- und Popsänger gestellt und öffentlich seine Liebe zum Austropop erklärt. Damit traf er den Nerv der Menschen und ab dem Moment war für ihn die Entscheidung klar: Die, seine Zukunft liegt in der Musik. Seinen Job im Lebensmittelladen hat er gekündigt und alles auf eine Karte gesetzt: ‚Zwoa‘.

Das Album ist in der Tat eine Reise durch ur-österreichisches Musikmachen. Der Bogen der Einflüsse reicht von volkstümlichen zu jenen der großen Singer-Songwriter der 70er und 80er Jahre. Wolfgang Ambros ist ein, sein erklärtes Vorbild dem er gerne einmal die Hand drücken würde, aber auch der Sound der Oberkrainer hat ihn von Anfang an fasziniert.

‚Die CD zeigt was ich denke, fühle, spüre. Die Texte sind so gut wie alle von mir und jedes Lied erklärt eine Geschichte die irgendwie auch mit mir zu tun hat‘, erzählt er und entsprechend schwer ist es, da einen Lieblingssong heraus zu picken. Es sind 17 Tracks die zur Auswahl stehen, darunter 3 Re-Mixes. Balladen und Uptempo Songs. Partykracher und nachdenklich machendes. Das Album ist auf seine Art eine erste Markierung am Karriereweg des Dominik Ofner. Facettenreich und bodenständig. Österreichisch, steirisch durch und durch. Vom Schlager weit entfernt. Ofner versucht gar nicht sich irgendwo anzubiedern, seine Musik zu internationalisieren. Das würde auch nicht passen und dem Ganzen das nehmen, was Musikfreunde schätzen: Die Authentizität!

Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass das Debüt-Album „ZWOA“ von zwei sehr namhaften Produzenten aufgenommen wurde - Oliver Pinelli (u.a. Produzent bei „Unheilig / Der Graf“) und Alfred Jaklitsch (Mastermind der erfolgreichen österr. Gruppe „Die Seer“!

Quelle: Sonymusic